Zusammenfassung

Die vorliegende Abhandlung zur Röntgenologie des Schädels kann weder darauf Anspruch erheben, daß sie in erschöpfender Weise sämtliche am Schädel vorkommenden Erkrankungen bespricht, noch darauf, daß alles, was in derselben angeführt ist, auch tatsächlich richtig ist. Denn ihr liegt vorwiegend die persönliche Erfahrung zugrunde, welche nicht immer hinreichend ist. Die Tatsache, daß man wohl einige Erfahrung hat, aber doch vieles nicht sicher und manches gar nicht weiß, und die Tatsache, daß Ausnahmen von der Regel auch bei Erkrankungen im Bereiche des Schädels nicht selten sind, darf nicht davon abhalten, gewisse Regeln aufzustellen und auf Grund derselben zu versuchen, das Gerüst einer Röntgensymptomatologie der einzelnen Erkrankungen des Schädels aufzubauen, in der Hoffnung, daß sich dieses Gerüst auch anderen zum weiteren Ausbau derselben als brauchbar erweist. Wenn trotzdem vorläufig im folgenden zum Teil die Röntgensymptomatologie der einzelnen am Schädel vorkommenden Erkrankungen nicht der Reihe nach systematisch durchbesprochen wird, so hat dies seinen Grund darin, daß nach meiner Erfahrung die größte Schwierigkeit im richtigen Darstellen und im richtigen Sehen wesentlicher Details besteht und nicht in der richtigen Wertung deutlich erkannter Veränderungen. Um es dem mit der Materie nicht Vertrauten zu erleichtern, wurde daher als Richtlinie für die folgenden Ausführungen in erster Linie der Gedankengang genommen, welchem der Untersucher bei der Durchführung einer Untersuchung folgen soll. Die Besprechung wurde auf das Wichtigste beschränkt, um sich nicht im Uferlosen zu verlieren.

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Copyright information

© Springer-Verlag Wien 1959

Authors and Affiliations

  • Ernst G. Mayer
    • 1
  1. 1.Guido-Holzknecht-InstitutUniversität WienÖsterreich

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