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Einleitung

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Zusammenfassung

Unter Gerbstoffen hat man ursprünglich adstringierende Pflanzenstoffe verstanden, die in wäßriger Lösung die Haut in Leder zu verwandeln vermögen. Sie haben sich als komplizierte, amorphe Verbindungen mit zahlreichen phenolischen Hydroxylen erwiesen und werden an verschiedenen Reaktionen erkannt, deren wichtigste sind: Die Bildung von Niederschlägen mit Leim, Alkaloiden und Bleiacetaten, die Ausflockung durch zahlreiche Elektrolyte und die blaue oder grüne Färbung mit Ferrisalz.

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Notes

Literatur

  1. 1).
    Über den Begriff „Glucosid“ vgl. S. 38 Anm.Google Scholar
  2. 1).
    Auch Chalkone genannt. Typische Vertreter der hier und im folgenden erwähnten Verbindungsklassen sind mit ihren Formern auf Seite 9 angeführt.Google Scholar
  3. 1).
    Auch Perkin und Everest (Pk. 438 ff.) betonen die nahe Verwandtschaft von Gambircatechin, Acacatechin und Cyanomaclurin mit den rotbildenden Gerbstoffen. Für das Catechin äußert bereits Neubauer [A 96, 337 (1855)] ähnliche Vorstellungen.Google Scholar
  4. 1).
    Perkin und Everest vermuten gleichfalls Glucoside unter den rotbildenden Gerbstoffen (Pk. 416).Google Scholar
  5. 1).
    Anmerkung bei der Korrektur: Diese Vermutung hat sich inzwischen als richtig erwiesen. Vgl. S. 117, Anm. 4.Google Scholar
  6. 2).
    Literatur: Meyer-Jacobson, Lehrbuch der org. Chemie, 2. Band, 3. Teil, 743 ff. (Leipzig 1919).Google Scholar
  7. 3).
    Literatur: ebenda, S. 735.Google Scholar
  8. 4).
  9. 5).
  10. 6).
  11. 7).
  12. 1).
    Vgl. vorige Seite, Anm. 1.Google Scholar
  13. 1).
    Vgl. Dkk. 378 u. Pk. 451.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1920

Authors and Affiliations

  1. 1.Universität KielDeutschland

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