Vertrag, betreffend den Austausch von Postpaketen

  • A. Meyer

Zusammenfassung

Der Berner Allgemeine Postvereinsvertrag setzte zwar für Briefe eine Gewichtsgrenze nickt fest; die Briefe von hohem Gewicht unterlagen aber so erheblichen Gebühren, daß ihre Zulassung kaum von Bedeutung war. Für einen Brief von 300 g waren an Porto schon 4 M zu entrichten. Das Bedürfnis, Sendungen von höherem Gewicht und von größeren Abmessungen gegen niedrigere Gebühren zur Beförderung innerhalb des Vereinsgebiets anzunehmen, kam bereits im Vorentwurfe zum Pariser Postvertrage zum Ausdruck, indem für Warenproben ein Gewicht von 300 g und eine größte zulässig Ausdehnung von 30 cm, für Geschäftspapiere und Drucksachen ein Gewicht von 3 kg und eine größte zulässige Ausdehnung von 60 cm in Aussicht genommen war. Außerdem sollte der Inhalt der Warenproben nicht auf eigentliche Proben und Muster beschränkt bleiben, sondern es sollten nicht zollpflichtige kleine Gegenstände (menus objets) unter den für Warenproben festegesetzten Bedingungen auch dann zur Beförderung mit der Briefpost angenommen warden, wenn sie nicht die Eigenschaft einer Probe oder eines Musters hätten.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1908

Authors and Affiliations

  • A. Meyer
    • 1
  1. 1.Deutschland

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