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Die konstruktive Entwicklung unter Berücksichtigung des Bedarfs

  • Bertold Buxbaum

Zusammenfassung

Das Mittelalter und der erste Teil des 18. Jahrhunderts kannten nur den Anspruch 1 ; den zweiten Anspruch befriedigte das Handwerkszeug, die übrigen kamen nicht in Betracht. Somit blieb die Metallbearbeitung auf primitivster Stufe stehen, die einzige Maschine war die Handdrehbank, deren Anwendung auf paarweise zu verwendende Formelemente (Zylinder, Kegel, Kugel) eine teilweise Handarbeit darstellte, da nur die Kreisbewegung, nicht aber die Achsialbewegung maschinell erfolgte. Allerdings stellten gewisse Erzeugungszweige, so die Herstellung von Uhren und wissenschaftlichen Instrumenten auch den Anspruch 2 in Verbindung mit 3, mit der Folge, daß in Frankreich und in der französischen Schweiz die feinmechanischen Hilfsmittel (Zahnräderschneidemaschine, Gewindeschneidwerkzeuge) im 18. Jahrhundert bereits auf eine Höhe gelangten, die eine genaue Mengen-fabrikation kleiner Spindeln und Räder ermöglichte; von dort aus wurden diese Einrichtungen auch in Deutschland, England usw. bekannt und gebräuchlich.

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Literatur

  1. 1).
    Vgl. oben unter Bodmer.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1920

Authors and Affiliations

  • Bertold Buxbaum

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