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Die Ausnützung der Heizgase

  • F. O. Morgner

Zusammenfassung

Bisher sind die Bedingungen für die vollständige und rauchlose Verbrennung der kohle in der Dampfkesselfeuerung besprochen worden. Es Wäre nunmehr darauf einzugehen, auf welche Wärme der Jeuer- oder Heizgase reist zu diesem Zwecke die Heizgase an den kesselwandungen hinstreichen, die innen vom Wasser bespült sind. Diese außen von Heizgasen, innen vom Wasser beneßte kesselfläche nennt man die Heizfläche des kessels. Wenn man also sagt, ein kessel habe 100 Ouadratmeter Heizsläche, so heißt das, die Jläche des kessels, die auf deen einen Seite von den Heizgasen und auf der anderen Seite vom Wasser berührt wird, ift 100 Ouadratmeter groß. Man dars demnach bei einem sogenannten Oberzugkessel, das ift ein solcher kessel, über dessen Dampfraun die Heizgase hinwegziehen, die in dem Oberzug liegende kesselfläche nicht zur Heizfläche des kessels rechnen. Die Heizgase geben zwar im Oberug auch einen Teil ihrer Wärme ab, diese Wärme kann jedoch nur den Oampf trocken halten, dermag aber nicht die Berdampsungdes Wassers im kessel wesentlich zu erhöhen. Auch die Heizsläche des Überhitzers und des Ekonomisersa (siehe Jig. 51–53 u. 135) wird nicht zur Heizsläche des kessels in diesem Sinne gerechnet, obgleich sie die Leiftung der kesselanlage beträchtlich steigern.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1913

Authors and Affiliations

  • F. O. Morgner
    • 1
  1. 1.ChemnitzDeutschland

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