Advertisement

Der Luftballon und die Luftschiffahrt

  • Julius Böllner

Zusammenfassung

„Wenn ich ein Vöglein wär’s“ — in unzähligen Variationen klingt dieser Wunsch durch die sentimentale Dichtung aller modernen Völker. Die Völker des Alterthums, welche in ihrer Naivetät überhaupt seltener in Konflikt geriethen mit Wünschen und Erreichen, haben auch der bestimmten und unbestimmten Sehnsucht, welche die Brust unserer Amanten schwellt, weniger Quartier gegeben. Wie sie sich nicht das höchste Glück darin denken konnten, als maßlos schmachtendes Gänseblümchen von den Füßen der Geliebten zertreten zu werden, so fanden sie es auch überflüssig, mit Sperling und Sperber in Konkurrenz treten zu wollen. Das Beispiel des Ikarus, der sich Flügel mit Wachs an die Schultern geheftet hatte, um der Sonne zuzufliegen, indessen als er derselben schon ziemlich nahe gekommen war, von seinem unzweckmäßigen Mechanismus schmählich im Stiche gelassen wurder — hielt sie von ähnlichen Versuchen ab. Ihre. Geschäfte waren ja auch nicht der Art, daß die Schnelligkeit der landesüblichen Beförderungsmittel nich mehr zugereicht hätte.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1865

Authors and Affiliations

  • Julius Böllner

There are no affiliations available

Personalised recommendations