Die Rückkühlung des Kondensationswassers

  • F. D. Morgner

Zusammenfassung

Sie Kaminkühler. Wie bei der Besprechung der Kondensationsanlagen gezeigt wurde, erfolgt das Kondensieren des Abdampfes im Kondensator durch das Kühlwasser, das eine möglichst tiefe Temperatur haben soll. Da bei großen Dampfanlagen sehr beträchtliche Kühlwassermengen erforderlich sind und deren Beschaffung aus Brunnen, Teichen usw. in den wenigsten Fällen möglich ist, werden in solchen Fällen sogenannte Rückkühlanlagen verwendet. Dieselben haben den Zweck, dem Kühlwasser nach dem Verlassen des Kondensators, wobei es eine Temperatur von etwa 38 bis 45° Celsius erreicht hat, die ihm beim Kondensieren des Abdampfes zugeführte Wärmemenge wieder zu entziehen, so daß es im Kondensator im steten Kreislauf verwendet werden kann. Frischwasser ist dann nur insoweit nötig, als in den Kühlanlagen ein Teil des Kühlwassers verdunstet, welcher natürlich ersetzt werden muß. Die Menge des zuzusetzenden Frischwassers hängt auch von der Wirkung der Kühlanlagen ab; wird das Kühlwasser nicht genügend abgekühlt, so muß seine weitere Abkühlung durch das Frischwasser bewirkt werden.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1920

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  • F. D. Morgner

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