Die Verarbeitung der Bleche

  • Franz Luckenbacher

Zusammenfassung

Metallbleche bilden eine Art Halbfabrikat, eine Stufe der Formgebung, von welcher aus sie, in andere Hände übergehend, auf verschiedenen Wegen ihrer endlichen Gestalt und Bestimmung zugeführt werden. Die hierin liegende Arbeitstheilung hat sich schon seit den Zeiten des Mittelalters allmälig vollzogen; die Erzeugung von Blechen, sowie die von Draht, wurde Sache der Hüttenmerke und zum Theil besonderer Unternehmer. Im Altertum gab es eine Blechwaren-Industrie in so ausgedehnten Sinne, wie wir sie heute besitzen, nicht, wenigstens verstand man nicht das Eisen derartig zu verwenden, und indem man dies Material mehr zu den scharfen, schneidenden Werkzeugen verbrauchte, blieb das leicht zu behandelnde Kupfer fast allein für getriebene Arbeiten übrig. Aus Kupfer hammertoe man Schüsseln, Töpfe, Kesset, Lampen a., kannte auch schon die Gesundheitsschädlichkeit dieses Metalls und wandte bei zu Speise und Trank bestimmten Gefäßen das Schutzmittel der Verzinnung an. Auch hatte man, wie wohl anscheinend nicht so häufig, Speisen und Trinken äße aus Zinn. Zu Lurusgefäßen dienten Silber und Gold.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1867

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  • Franz Luckenbacher

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