Zusammenfassung

Alle Glieder des deutschen Wirtschaftslebens sind derart ineinander und mit der Weltwirtschaft verflochten, daß von einer Gesundung eines Teiles nicht die Rede sein kann, solange man nicht eine allgemeine Besserung herbeiführen kann.

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Literatur

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    Am 25. Januar kam in der schwedischen zweiten Kammer ein Antrag zur Verhandlung, der die Aufhebung des auch in Schweden bestehenden Gesetzes über den achtstündigen Arbeitstag verlangte, dem man einen unheilvollen Einfluß auf das schwedische Erwerbsleben und auf die Preisentwicklung nachsagt. Bei der Beratung dieses Antrages kam es zu scharfen Auseinandersetzungen, weil die Sozialdemokraten mit der Anwendung außerparlamentarischer Mittel drohten, wenn man am 8-Stundentag rüttle. Der Vorgang ist sehr lehrreich. Der 8-Stundentag ist ein seit langem gepredigtes Ideal der Arbeiterschaft, an dem diese mit äußerster Zähigkeit in allen Ländern festhält. Soweit wirtschaftliche Schwierigkeiten der Durchführung des Ideals augenblicklich noch im Wege stehen, kann man unmöglich durch einfache Gesetzmaßnahmen diese Schwierigkeiten beheben wollen. Das sehr subtile Problem kann vielmehr nur im Einvernehmen mit der Arbeiterschaft gelöst werden, wenn man verhängnisvolle Erschütterungen des Wirtschaftskörpers vermeiden will. Sozialpolitische Chronik von Dr. Aug. Müller, Deutsche Allg. Ztg. Nr. 57 vom 4. 2. 1921.Google Scholar
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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1921

Authors and Affiliations

  • Karl Trautvetter

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