Zusammenfassung

Für die Bahnen, die das preußische Gesetz über Kleinbahnen und Privatanschlußbahnen vom 28. Juli 1892 als „Kleinbahnen“ bezeichnet, gibt es weder im Deutschen Reiche, noch in den übrigen Ländern eine einheitliche Begriffsbestimmung.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. 1).
    M. M. von Weber („Der staatliche Einfluß auf die Entwicklung der Eisenbahnen niederer Ordnung“, Leipzig 1878) sagt: „Für die Klassifizierung der Eisenbahnen gibt es kein entscheidendes sachliches Kriterium“ (S. 143).Google Scholar
  2. 2).
    Eiben, Dr., Otto, Württemberg und die Nebenbahnen (Sekundärbahnen, Stuttgart 1880).Google Scholar
  3. 3).
    In Deutsch-Österreich.Google Scholar
  4. 4).
    von Weichs, Er., Das Lokalbahnwesen, seine Organisation und Bedeutung für die Weltwirtschaft, Leipzig 1889.Google Scholar
  5. 5).
    Sax, Dr. Emil, Die Verkehrsmittel in Volks- und Staatswirtschaft. II. Bd. Die Eisenbahnen. Wien 1879.Google Scholar
  6. 6).
    Blum, Dr. Ing., Die Kleinbahnen im neuen Deutschland, Verkehrstechnische Woche vom 21. November 1919. „Die Kleinbahnen würden sich hiernach klar unterscheiden, einerseits von den Vollbahnen, die als Hauptbahnen dem durchgehenden Verkehr, als Nebenbahnen dem Verkehr großer Landesteile dienen, im Betriebe des Reiches stehen und stets regelspurig sind, andererseits von den städtischen Bahnen, die nur dem Verkehr einer Stadt und ihrer näheren Umgebung und den von Städtepaaren (Städtegruppen) zu dienen haben, zum dritten von den Förderbahnen, die nur für den nichtöffentlichen Verkehr bestimmt sind. Jedenfalls brauchen wir für jede Art von Schienenwegen von Reichs wegen ‚Ordnungen’, die für das ganze Reichsgebiet gültig sind.“Google Scholar
  7. 1).
    Handbuch der Gesetzgebung in Preußen und dem deutschen Reiche, herausgegeben von Hue de Grais, Bd. XIX, Fritsoh, K., Die Eisenbahnen, Berlin 1906.Google Scholar
  8. 2).
    Art. 89: „Aufgabe des Reiches ist es, die dem allgemeinen Verkehr dienenden Eisenbahnen in sein Eigentum zu übernehmen und als einheitliche Verkehrsanstalt zu verwalten.“Google Scholar
  9. 3).
    Sarter, Die Verfassung des Deutschen Reiches vom 11. August 1919 und die Kleinbahnen, Zeitschr. 1 Kleinbahnen, Sept. 1919.Google Scholar
  10. 4).
    Weitere Unterteilung siehe Trautvetter, K., Linienführung elektrischer Bahnen, Berlin 1920, S. 4–6.CrossRefGoogle Scholar
  11. 1).
    Gesetz vom 7. Januar 1902.Google Scholar
  12. 2).
    Lokalbahngesetz vom 21. April 1884.Google Scholar
  13. 3).
    Entwurf vom Jahre 1915 zu einem Württembergischen Wegegesetz, enthaltend u. a. die Regelung des Kleinbahnwesens. Sächsische Verordnungen vom 26. Juni 1851, 30. November 1872, 29. Dezember 1892, 20. Juli 1898 usw.Google Scholar
  14. 4).
    Theissig, Dr. Kurt, Die Rechtsstellung der Straßenbahngesellschaften gegenüber dem Staat und der Gemeinde nach dem sächsischen Recht. 1908.Google Scholar
  15. 5).
    Trautvetter, K., Das deutsche Verkehrswesen. Archiv für Eisenbahnwesen 1920, S. 892 ff.Google Scholar
  16. 1).
    von Weichs, Das Lokalbahnwesen usw. Leipzig 1889. 2) Zur Tariffrage der Neben- und Kleinbahnen. Verkehrstechnik 1920, Heft 35, S. 515.Google Scholar
  17. 3).
    von Heimburg, 50000km landwirtschaftliche Lokalbahnen. Oldenburg.Google Scholar
  18. 4).
    Sax, Dr. E. Die Verkehrsmittel in Volks- und Staatswirtschaft. I. Bd. Allgemeine Verkehrslehre, Berlin 1918.CrossRefGoogle Scholar
  19. 5).
    Frankenberg, Graf, Denkschrift über den Bau und Betrieb von Kleinbahnen usw. Breslau 1872.Google Scholar
  20. 6).
    Wächter, Dr. Max, Die Kleinbahnen in Preußen, Berlin 1902. von Thünen, Johann Heinrich, Der isolierte Staat in Beziehung auf Landwirtschaft und Nationalökonomie. Bd. I, 1. Aufl., 1826. von Weichs, Friedr., Das Lokalbahnwesen, seine Organisation und Bedeutung für die Weltwirtschaft. Leipzig 1889.Google Scholar
  21. 1).
    Statistik der Kleinbahnen im Deutschen Reiche f. d. J. 1914, Zeitschrift für Kleinbahnen 1916, Heft 2, S. 76 u. 91.Google Scholar
  22. 2).
    Statistik der Kleinbahnen im Deutschen Reiche f. d. J. 1914, Zeitschrift für Kleinbahnen 1916, Heft 4, S. 263.Google Scholar
  23. 3).
    Müller-Gerthe, Denkschrift: Die Straßenbahnen des Rheinisch-Westfälischen Industriebezirks.Google Scholar
  24. 1).
    Die Konzession kann vom Privatunternehmer selbst unmittelbar erworben der von Kommunen mit allen Rechten und Pflichten übernommen sein. 2) 1892 wurde das Anlagekapital von 330000 Mk. für die Strausberg Kleinbahn zum Teil von Interessenten (241000 Mk.), dem Kreis (34000 Mk.) und der Provinz (55000 Mk.) aufgebracht.Google Scholar
  25. 1).
    Devin, Adolf, Dr. Ing., Wirtschaftliche Betriebs- und Verwaltungsfragen städtischer Straßenbahnen, Karlsruhe 1919.Google Scholar
  26. 2).
    Statistik der Kleinbahnen im Deutschen Reiche für das Jahr 1914, Zeitschrift für Kleinbahnen 1916, Heft 2.Google Scholar
  27. 3).
    Statistik der Kleinbahnen im Deutschen Reiche für das Jahr 1914, Zeitschrift für Kleinbahnen 1916, Heft 4.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1921

Authors and Affiliations

  • Karl Trautvetter

There are no affiliations available

Personalised recommendations