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Die Beziehungen zwischen Panmyelophthise und Leukämie und der Begriff der essentiellen Knochenmarksinsuffizienz

  • Karl H. Butzengeiger
Part of the Ergebnisse der Inneren Medizin und Kinderheilkunde book series (KINDERHEILK. NF, volume 4)

Zusammenfassung

Die geschilderten, anscheinend fließenden Übergänge zwischen Panmyelophthise und akuter Leukämie werfen die Frage nach den Beziehungen dieser beiden Krankheiten zueinander auf. Daß irgendwelche inneren Zusammenhänge bestehen müssen, steht schon nach der relativ großen Zahl derartiger Beobachtungen außer Zweifel und wird noch weiter unterstrichen durch die ebenfalls gesicherte Tatsache, daß sowohl das Benzol wie die Röntgenstrahlen, also zwei der hauptsächlichen exogenen Ursachen der Panmyelophthise, beim Menschen und im Tierversuch gelegentlich zu Leukämien führen können1. Auch in einzelnen Fällen, in denen im Anschluß an Behandlungen mit Salvarsan, Goldsalzen und Sulfonamiden leukämische Bilder auftraten, sind ursächliche Zusammenhänge vermutet worden (Hoff [9]). Schließlich sah Büngeler bei Mäusen durch chronische Indolvergiftung teils Anämien, teils Leukämien entstehen.

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Literatur

  1. 1.
    Benzol-Leukämien: Deloré und Bergomano, Fabre und Boreau, Falconer, Heilmeyer, Herght, Herzog, Hunter, Loeper, Martland, Paniagua, Penati und Vigliano, Rachner, van Ravesteyn, Sabrazes, Bideau und Glannes, Schulten, Emile Weil [1]; experimentell: Lignac; Strahlenleukämien: Aubertin, Clerc, Engelbreth-Holm, Gloor, Maingot, Girard und Bousser, Laubry und Marchal, Nielsen (dort weitere Literatur), Weitz, Emile Weil [2]; experimentell: Fürth und Fürth, Krebs, Rask-Nielsen und Wagner.Google Scholar
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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1953

Authors and Affiliations

  • Karl H. Butzengeiger
    • 1
  1. 1.Mülheim (Ruhr)Deutschland

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