Das Schiedsgerichtswesen im Getreidehandel

  • Otto Jöhlinger

Zusammenfassung

In vielen Geschäftszweigen des Großhandels ist es üblich, Meinungsverschiedenheiten nicht durch die ordentlichen Gerichte, sondern durch ein eigens zu diesem Zwecke eingerichtetes, privates Schiedsgericht schlichten zu lassen. Veranlaßt wurde dies in der Hauptsache durch das Bestreben des Handels, die Schwerfälligkeit und die hohen Kosten der heutigen Prozeßführung zu vermeiden, sowie Fragen des alltäglichen Lebens, unter Umgehung von Berufsrichtern, mögüchst durch Männer aus der Praxis entscheiden zu lassen. So bestehen u. a. ständige private Schiedsgerichte im Kaffeehandel, im Großhandel mit Baumwolle, im Verkehr mit größeren Speditionsfirmen usw. Ganz besonders aber ist das Schiedsgerichtswesen — infolge seiner Bedeutung und häufigen Inanspruchnahme — im internationalen Getreidehandel ausgebildet, für den eine größere Anzahl derartiger Einrichtungen besteht1).

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Literatur

  1. 1).
    Vgl. Bayerische Handelszeitung, Nr. 27 und 29, Jahrgang 1907.Google Scholar
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    Vgl. Kapitel über Importgeschäfte.Google Scholar
  4. 1).
    Vgl. „Zeitschrift für handelswissenschaftliche Forschung“. Heft V. Köln 1907.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1917

Authors and Affiliations

  • Otto Jöhlinger

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