Advertisement

Jod und Radiojod

  • Erich Klein

Zusammenfassung

Da Jod den spezifischen und unerläßlichen Bestandteil der Schilddrüsenhormone ausmacht, ist der Organismus auf die Zufuhr von Spuren dieses in der Umwelt seltenen Elementes angewiesen. Es kommt als stabiles 127 J (53 Protonen, 74 Neutronen, keine Strahlung) in sehr geringen und unterschiedlichen Konzentrationen in Luft (ca. 1–5 µg pro Kubikmeter), Wasser (ca. 0–50 µg pro Liter, am wenigsten in Gebirgswässern, am meisten im Meerwasser) und oberflächlichen Erdschichten vor (ca. 500 bis 5000 µg pro Kilogramm, am wenigsten in Gesteinen, am meisten in Erden) und absolviert einen sog. exogenen Kreislauf: Verdunstung aus dem Meerwasser, Niederfall mit Regen und Anreicherung in Bodenschichten je nach deren Bewegung, Lage und Beschaffenheit. Mit Luft, Wasser und vorwiegend auf dem Weg über pflanzliche und tierische Nahrung wird es vom Menschen inkorporiert, um hier einem endogenen Kreislauf zu unterliegen.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur zu Kap. II

  1. 3.
    Bansi, H. W.: Jod. Schilddrüsendiagnostik mit Radiojod. In: Künstliche radioaktive Isotope in Physiologie, Diagnostik und Therapie. Bd. 2, 576. Berlin-Göttingen-Heidelberg: Springer 1961.Google Scholar
  2. 8.
    Börner, W., u. F. A. Horster: Schilddrüse — Nuklearmedizinische Diagnostik. Hoechst, 1968.Google Scholar
  3. 13 a.
    Dörner, E.: Grundlagen der Nuklearmedizin. Stuttgart: Thieme 1966.Google Scholar
  4. 20.
    Gauwerky, F.: Kritische Übersicht über die Behandlung mit künstlich radioaktiven Isotopen. In: Strahlenbiopsie, Strahlentherapie, Nuklearmedizin und Krebsforschung. Hrsg.: H. R. Schinz, H. Holthusen, H. Langendorff, B. Rajewski u. G. Schubert. Stuttgart: Thieme 1959.Google Scholar
  5. 33.
    Horst, W.: Radiojod in Diagnostik und Therapie der Schilddrüsenneoplasmen. In: Künstliche radioaktive Isotope in Physiologie, Diagnostik und Therapie. Hrsg. v. H. Schwiegk u. F. Turba. 2. Aufl. Berlin-Heidelberg-New York: Springer 1961.Google Scholar
  6. 47.
    Klein, E.: Die Bestimmung kleinster Jodmengen im Blut. Biochem. Z. 322, 388 (1952).PubMedGoogle Scholar
  7. 50.
    Klein, E.: Der endogene Jodhaushalt des Menschen und seine Störungen. Stuttgart: Thieme 1960.Google Scholar
  8. 55.
    Klein, E.: Schilddrüsenfunktion und Jodstoffwechsel. Internist 4, 297 (1963).PubMedGoogle Scholar
  9. 60.
    Klein, E.: Umsatz und Stoffwechsel der Schilddrüsenhormone. Verh. dtsch. Ges. Endokrinologie, 10. Symposion, S. 14. Berlin-Heidelberg-New York: Springer 1964.Google Scholar
  10. 119.
    Trotter, W. R.: Disease of the thyroid. Oxford: Blackwell Scientific Public. 1962.Google Scholar
  11. 125.
    Wayne, E. J., D. A. Koutras, and W. D. Alexander: Clinical aspects of iodine metabolism. Oxford: Blackwell Scient. Public. 1964.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1969

Authors and Affiliations

  • Erich Klein
    • 1
  1. 1.1. Medizinischen KlinikStädt. Krankenanstalten Bielefeld und ChefarztDeutschland

Personalised recommendations