Zusammenfassung

Auf Grund der Ergebnisse der eigenen und fremden Untersuchungen erscheint es am zweckmäßigsten, das behandelte epidermale Organ seiner Funktion entsprechend als Schlüpfdrüse zu bezeichnen, wie es schon Bergeot und Wintrebert (1926) sowie Wintrebert (1928) getan haben und z.T. auch von Yanai (1950, 1958) und anderen Seiten geschieht. Die bisher meist gebrauchten Termini, welche die Topographie voranstellen, nämlich „Frontaldrüse“, „Dorsaldrüse“ und ähnliche, sind im ganzen gesehen zumindest unscharf, im Einzelfall z. T. aber darüber dinaus durchaus unzureichend. Der Ausdruck „Strin“- bzw. „Frontalorgan“ gibt zudem zu Verwechslungen Anlß, da ein Teil des Pinealkomplexes schon so heißt (s. z. B. Winterhalter, 1931; Oksche, 1952, 1965). Daß im übrigen tatsächlich die behandelte Drüse und nicht etwa, der Mcinung von Fernandez-Marcinowski (1921) entsprechend, der Haftapparat (Haftorgan, Spinndrüsen) für das Schlüpfen bedeutungsvoll ist, läßt sich am Hauptobickt dieser Arbeit, Alytes ostetricans, sehr einfach belegen, da ihm jene Einrichtung vollständig fehlt.

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Referenzen

  1. 6.
    Unberücksichtigt bleibt hier der Gedanke einer möglichen Inhomogenität des Begriffes „Schaltzelle“ (Meyer, 1962).Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1969

Authors and Affiliations

  • Martin Meyer
    • 1
  • Harro Aurin
    • 1
  • Horst Rummelfänger
    • 1
  1. 1.Anatomisches InstitutMedizinischen AkademieMagdeburgDeutschland

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