Zusammenfassung

Unter den leblosen Objekten sind es in erster Linie Hausgrundstücke, die sich durch eine langjährige Dauer ihrer Ertragsfähigkeit auszeichnen. Spielte beim kaufmännischen Unternehmen die Person des Leiters noch eine maßgebende Rolle, so überwiegt beim Grundbesitz in höherem Maße das objektive Moment, zumal in solchen Fällen, wo das Haus nicht zum dauernden Eigenheim des Besitzers dient, sondern, wie es bei dem städtischen Grundbesitz die Regel bildet, zur Vermietung an fremde Personen errichtet ist.

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Literatur

  1. 1).
    In besten Zeiten nur etwa 20/25%.Google Scholar
  2. 1).
    Unter Opfern. (Nicht selten 5% Damnum und Nebenspesen).Google Scholar
  3. 1).
    In seinem Werk „Über die Grundlagen zur Besserung der städtischen Wohnverhältnisse“, Berlin 1913, S. 137, schildert Prof. Dr. W. Gemünd derartige Krisen auf dem Bau- und Terrainmarkt, die „von Zeit zu Zeit immer wieder die Grundstückspreise auf ihre reelle, durch die tatsächlich vorhandene durchschnittliche Ertragsmöglichkeit gegebene Höhe zurückschleudern, nicht selten sogar darunter!“Google Scholar
  4. 1).
    Vgl. Friedrich Schwarz, Städtischer Grundkredit und Tilgungshypothek. Bericht für die Immobiharkreditkommission nebst einer Abhandlung über die Tilgungshypothek. Berlin 1915.Google Scholar
  5. 1).
    Betrieben insbesondere von der „Leipziger Lebensvers.-Ges.“ a. Cr., der „Germania“, Stettin, dem „Nordstern“, Berlin und „Der Anker“, Wien.Google Scholar
  6. 2).
    Vgl. die Veröffentlichung des Rheinischen Vereins für Kleinwohnungswesen (von Dr. Mewes) und des Groß-Berliner Vereins für Kleinwohnungswesen (Diplom-Ingenieur Leyser).Google Scholar
  7. 1).
    Vgl. die ergänzenden Ausführungen von Herrn Präsident van der Borght, die dem Verfasser erst nach Drucklegung zugingen: S. 103.Google Scholar
  8. 2).
    Vgl. die allgemeinen Bestimmungen und die Satzung vom Jahre 1918 sowie die Veröffentlichung der Gesellschaft „Der Hypothekenschutz“.Google Scholar
  9. 1).
    Siehe u. a. Studie von Manes, Mietverlustversicherung. Berlin 1908.Google Scholar
  10. 1).
    In der Theorie hat natürlich Eberstadt recht, wenn er bchauptet: „Die Anschauung, daß der Hausbesitz ein Geschäft ist, und als Geschäft betrachtet werden muß, ist jetzt vollständig durchgedrungen.“ Schmollers Jahrbuch 28. Jahrg. 1902, S. 441.Google Scholar
  11. 1).
    Ein Exemplar der Allgemeinen Versicherungsbedingungen ist zur Orientierung als Anhang B der Arbeit beigefügt.Google Scholar
  12. 2).
    Insbesondere: Ehrenberg, Leipzig; Gruner, Berlin; Hoeckner, Leipzig; Rehm, Straßburg; Kohler, Berlin.Google Scholar
  13. 1).
    Vgl. zur Erläuterung besonders das im Anhang beigefügte praktische Beispiel.Google Scholar
  14. 1).
    Vgl. auch insbesondere die Amortisationshypothek.Google Scholar
  15. 2).
    Die „angemessene Miete“, die der Kalkulation bei der Errichtung eines Gebäudes zu Grunde liegt, hat m. E. wenigstens zu umfassen: Den Arbeitslohn für die Mühen des Hausunternehmers; die Hypothekenzinsen; eine Reserve für Hypothekenerneuerungskosten; die Steuern, Gebühren und Abgaben; die Elementarversicherungsprämien; eine ausreichende Amortisationsquote; eine angemessene jährliche Reparaturenrücklage und einen Sicherheitsfonds für Mietsausfälle.Google Scholar
  16. 1).
    Vgl. auch hierzu die Beispiele.Google Scholar
  17. 1).
    Es würde über den Rahmen unserer nationalökonomischen Arbeit hinausgehen, an ’dieser Stelle im einzelnen die komplizierten technischen Ausführungs-bestimmungen zu erklären (vgl. hierzu das Beispiel und die Allgemeinen Versicherungsbedingungen).Google Scholar
  18. 1).
    In den Bedingungen sind alle nur möglichen Fälle dieser Art geregelt und die Rechte und Pflichten beider Parteien genau umschrieben.Google Scholar
  19. 1).
    Wie sich die Kraft des Gesetzes der Akkumulation durch Zinsen und Zinseszinsen äußert, erkennt man, wenn man sich vergegenwärtigt, daß bei dem mäßigen Zinsfuß von nur 4% eine jährliche Rücklage von nur 500,— M. genügt, um in 57 Jahren ca. 100 000,— M. anzusammeln. Das Kapital ist nach (math) angewachsen. Hieraus ist zu ersehen, daß mit der zunehmenden Spardauer die Intensität der Akkumulation rapide zunimmt; dies bedingt ein konformes Ab-. nehmen der Prämienhöhe für entsprechend lange Versicherungsdauer.Google Scholar
  20. 2).
    In der Theorie ist als Versicherungswert der Wert zu betrachten, der in unserem Sinne als vergänglich anzusehen ist; der Materialrestwert zusammen mit dem Arealwert ist unvergänglich und somit aus der Versicherung zu ehminieren.Google Scholar
  21. 3).
    Wegen aller weiteren Einzelheiten insbesondere über zahlenmäßige Prämienangaben vgl. das als Anhang A beigefügte, praktische Beispiel.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1920

Authors and Affiliations

  • Hans Heymann
    • 1
  1. 1.CharlottenburgDeutschland

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