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Die Spinnerei im allgemeinen

Zusammenfassung

Das Arbeitsverfahren der Spinnerei zur Lösung der Aufgabe derselben: die Herstellung eines in der Länge fortlaufenden Faserkörpers, wie es in Urzeiten und heute noch von der Hand­spinnerin benutzt wird, liegt auch der heutigen Spinnerei mit Hilfe von Arbeitsmaschinen, der sogen. Maschinenspinnerei zugrunde and wird in seinen aufeinanderfolgenden Vorgängen durch Fig. 1 veranschaulicht. Aus dem Haufen oder Knäuel des losen Faser­gates, in dem die Fasern noch wirr durcheinander liegen, werden an einer Stelle Fasern herausgezogen und durch ein Geradeziehen und Aneinanderlegen in eine geordnete, mehr gleichgerichtete Lage gebracht, welche für die Bildung eines Faserkörpers Bedingung ist. In diesem noch losen Körper halten die Fasern durch die infolge ihrer natürlichen Krümmung und Kräuselung bestehende Verschlingung und ihre einem Aneinander- oder Vorbeigleiten ein ge­wisses Hindernis entgegensetzende rauhe Oberfläche oder Rauheit zusammen. Der noch lose Faserkörper mit geordneterer Faserlage, das Band, wird nun durch Auseinanderziehen, oder kurz gesagt: Verziehen oder Strecken diinner gemacht oder verfeinert und damit auf eine gewünschte Stärke oder Dicke gebracht; der nun schwächer gewordene, noch lose Faserkörper bedarf aber zu seiner Haltbarkeit einer Verdichtung,

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1910

Authors and Affiliations

  • G. Rohn
    • 1
  1. 1.Spinnereimaschinenfabrik von Oscar Schimmel & Co. A.-G. in ChemnitzChemnitzDeutschland

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