Fehlerhafte Werkzeuge

  • Harry Brearley
  • Rudolf Schäfer

Zusammenfassung

Alle Risse in Werkzeugen werden meist auf überhitzung oder auf irgend eine andere falsche Anwendung des Härteverfahrens zurückgeführt. Diese gewöhnlich verbreitete Ansicht hat aber durchaus nicht so allgemeine Gültigkeit, wie man in der Praxis anzunehmen geneigt ist. Denn die Ursache zu Rissen muß vielfach der zu großen Masse und der Gestalt des gehärteten Körpers, seiner außergewöhnlichen Form oder der ungeeigneten Zusammensetzung des Rohstahls, aus dem er gefertigt wurde, zugeschrieben werden.

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Literatur

  1. 1).
    Wenn große Gegenstände, z. B. Schiffswellen, bei denen peinlichste Genauigkeit in den Abmessungen verlangt wird, bearbeitet werden, dann wird des öfteren bemerkt, daß sich die Abmessungen nach der Bearbeitung (Drehen, Fräsen usw.) geändert haben, d. h. nach Entfernung der vergrößerten Oberfläche verliert das Innere des Materials seine Spannung und hat daher Gelegenheit, wieder seine normale Größe anzunehmen.Google Scholar
  2. 1).
    Um ein Platzen von massigen Gegenständen (Kaliberbolzen usw). beim Härten möglichst zu vermeiden, werden dieselben zweckmäßig ausgebohrt, oder es muß ein Material gewählt werden, z. B. Chrom-Wolframstahl (auch Nickelstähle), das keine oder nur geringe änderungen im Volumen beim Härten erleidet.Google Scholar
  3. 1).
    Aus Ostwald: „Die Schule der Chemie“.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1913

Authors and Affiliations

  • Harry Brearley
    • 1
  • Rudolf Schäfer
  1. 1.SheffieldUK

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