Analyse des Netzbauverhaltens

Der Netzbau tierpsychologisch gesehen
  • Peter N. Witt

Zusammenfassung

Beim Netzbau der Spinne Zilla-x-notata Cl. handelt es sich um eine „erbliche Artreaktion, die bei sämtlichen Individuen der gleichen Species stets in der nämlichen Art in Erscheinung tritt.“ (Bruk 1914, 1924). Das heißt, daß die besondere Netzform Zilla angeboren ist und von ihr ohne Erlernen immer nach dem gleichen Schema ausgeführt wird. Zum Beweis seien die Beobachtungen von Dahl (1885) angeführt, die auch von Peters u. Witt bestätigt wurden, daß nämlich die junge Zilla zuerst ein Netz ohne freien Sektor baut, in dessen Mitte sie auf Beute lauert, genau wie ihre entwicklungsgeschichtlich ältere Schwester Aranea. Eines Tages beginnt sie einen freien Sektor und Signalfaden zu bauen, ohne diese am Anfang schon zu benutzen; sondern sie sitzt noch in der Mitte des Netzes. Bei weiterem Heranwachsen geht sie dann mehr und mehr in ihren Schlupfwinkel am peripheren Ende des Signalfadens.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1956

Authors and Affiliations

  • Peter N. Witt
    • 1
  1. 1.Universität BernSchweiz

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