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Die Drehstromgeneratoren

  • Th. Buchhold

Zusammenfassung

Der Aufbau der in den Kraftwerken zur Anwendung kommenden Drehstromgeneratoren richtet sich nach der Drehzahl ihrer Antriebsmaschinen. Liegen zum Antrieb Dampfturbinen vor, welche bei Antrieb von 50 Hz Generatoren früher Drehzahlen von 1500 oder von 3000 in der Minute aufwiesen und heute fast ausnahmslos für eine Drehzahl von 3000 in der Minute gebaut werden, so werden die Generatoren als sog. Turbogeneratoren gebaut, die zylindrische Rotoren mit verteilter Erregerwicklung haben, also keine ausgeprägten Pole besitzen. Bei einer Drehzahl von 3000 kann man Generatorleistungen von 100000 kVA und darüber erreichen. Diese Grenzleistungen sind vorwiegend durch die mechanischen Beanspruchungen der Rotoren gegeben. Bei den Statoren erfordert die Abstützung der Wickelköpfe besondere Sorgfalt, da diese bei Kurzschlüssen große Kräfte auszuhalten haben. Schwierigkeit bereitet bei Turbos die Abführung der Verlustwärme durch die Kühlluft, da meistens die Maschine lang gebaut ist. Zur Belüftung der Generatoren sind an den Enden des Rotors Ventilatoren angebracht, welche Kühlluft ansaugen und diese durch zahlreiche im Generator angebrachte Luftschlitze und Kühlkanäle hindurchpressen (s. Abb. 63a). Bei sehr großen Leistungen ist es zweckmäßiger, einen besonderen außerhalb des Generators angeordneten Ventilator (s. Abb. 64) zu verwenden. Da man jetzt hinter dem Ventilator den Kühler anordnen kann, erhält der Generator kühlere Luft, als in dem Fall des unmittelbar angebauten Ventilators, wo der Kühler nur vor dem Ventilator angeordnet werden kann, somit die Luft im Ventilator selbst bereits vorgewärmt wird.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1952

Authors and Affiliations

  • Th. Buchhold
    • 1
  1. 1.Technischen Hochschule DarmstadtDeutschland

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