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Zusammenfassung

Die nachstehenden Vorschriften1) gelten für die Kraftwerke2), Hilfswerke, Leitungsanlagen, Fahrzeuge und sonstigen Betriebsmittel von Straßenbahnen in Ortschaften und von straßenbahnähnlichen Kleinbahnen, deren Spannung 1000 Volt gegen Erde3) nicht übersteigt.

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Referenzen

  1. 1).
    Vorschriften für elektrische Bahnanlagen sind vom Verbande deutscher Elektrotechniker zum ersten Male im Jahre 1900 als vorläufige Regeln, 1901 als Vorschriften aufgestellt worden. ETZ 1900, S. 653; 1901, S. 762. Als im Jahre 1905 das preußische Ministerium der öffentlichen Arbeiten daran ging, für die seiner Aufsicht unterstellten Straßenbahnen und straßenbahnähnlichen Kleinbahnen neue Bau- und Betriebsvorschriften zu erlassen, erklärte sich diese Behörde auf Ansuchen des Verbandes deutscher Straßen- und Kleinbahnverwaltungen und des Verbandes deutscher Elektrotechniker bereit, in die zu erlassende Verordnung keine besonderen Einzelheiten über die elektrischen Einrichtungen der Bahnen aufzunehmen, sondern nur auf die Vorschriften des Verbandes deutscher Elektro-techniker als Norm zu verweisen, die als Anlage der betr. Verordnung beigegeben werden sollte. Dem Verbande deutscher Elektrotechniker sollte auch die Aufgabe zugewiesen werden, seine Vorschriften mit den Fortschritten der Technik im Ein’ klang zu halten; die Regierung stellte in Aussicht, die in bestimmten Zeiträumen vorzuschlagenden Änderungen jeweils gut zuheißen. Als eine wesentliche Bedingung hierfür wurde aber verlangt, daß die Vorschriften für Bahnen, die bis dahin nur in Form einer Ergänzung zu den allgemeinen Sicherheitsvorschriften bestanden hatten, zu einem in sich abgeschlossenen, von anderen Bestimmungen unabhängigen Werk ausgestaltet würden. ETZ 1906, S. 596 u. 664.Google Scholar
  2. Diese Arbeit wurde im Juli 1906 fertiggestellt und von der Jahresversammlung des Verbandes deutscher Elektrotechniker genehmigt. Inzwischen sind die „Vorschriften für die Errichtung und den Betrieb elektrischer Starkstromanlagen” im Jahre 1907 erheblich geändert worden und haben 1914 abermals eine Neufassung erfahren. Doch war es bisher nicht möglich, die Bahn Vorschriften diesen Änderungen anzupassen. So kommt es, daß die Bahn Vorschriften in ihrem Aufbau sowie auch in einigen Einzelheiten von den erwähnten Vorschriften für Errichtung elektrischer Starkstromanlagen abweichen. Die grundlegenden Anschauungen, auf denen sie sich aufbauen, sind jedoch für beide Vorschriften dieselben.Google Scholar
  3. 2).
    Für diejenigen bahneigenen Elektrizitätswerke von Kleinbahnen, die außer dem Bahnstrom auch Strom für andere Zwecke an Dritte abgeben, sind in Preußen besondere Bestimmungen darüber getroffen, wie weit ihre Überwachung den Gewerbeaufsichtsbeamten zusteht. Z. d. Ver. D. Eisenb.-Verw. 1907, S. 1121. ETZ 1907, S. 1044.Google Scholar
  4. 3).
    Für Betriebsspannungen mit mehr als 1000 Volt, die bei Hauptbahnen und Schnellbahnen mit Wechselstrombetrieb überwiegen, sind bis jetzt Vorschriften nicht aufgestellt, da abgeschlossene Erfahrungen noch nicht vorliegen und wahrend der lebhaften Entwicklung dieses Gebiets eine gewisse Bewegungsfreiheit nötig ist. Die Grundlagen für Sicherheitsmaßnahmen können indessen den Errichtungs-Vorschriften entnommen werden; ihre Anwendung hat gegebenenfalls nicht wörtlich, sondern sinngemäß, d. h. unter Berücksichtigung der durch den Bahnbetrieb bedingten Sonderverhältnisse zu erfolgen. Die Spannung von 1000 Volt ist gegen Erde festgelegt. Es umfaßt diese Grenze daher z. B. ein Dreileitersystem mit gelt erdetem Mittelleiter, wenn die Außenleiter etwa +1000 Volt und —1000 Volt gegen Erde führen.Google Scholar
  5. § 2. 1)
    Die im § 32 der Vorschriften für die Errichtung elektrischer Starkstromanlagen gegebene Erklärung der Erdung siehe S. 22, weist unmittelbar auf die Maßnahmen hin, mittels deren die hier aufgestellte Forderung zu erfüllen ist.Google Scholar
  6. 2).
    Übereinstimmend mit § 2 b) der Vorschriften für die Errichtung elektrischer Starkstromanlagen.Google Scholar
  7. 3).
    Nach dieser Erklärung gelten in den Bahnvorschriften (vgl. auch § 27) die Fahrleitungen als Freileitungen, während die neue Fassung der Errichtungsvorschriften (§ 2c) die Fahrleitungen ausdrücklich aus den Freileitungen ausscheidet.Google Scholar
  8. 4).
    Vgl. § 2 d) der Vorschriften für die Errichtung elektrischer Starkstromanlagen, S. 15. In elektrischen Betriebsräumen sind mehrfach Ausnahmen von einzelnen Bestimmungen zulässig. Dies rechtfertigt sich durch die Rücksicht auf die größere Sachkenntnis des unterwiesenen Personals und ist nötig, weil den verschiedenartigen Hantierungen, die der Zweck der Betriebsräume erfordert, vielfach durch einheitliche Vorkehrungen nicht Rechnung getragen werden kann. Die Gefahren lassen sich dort zum Teil nur durch sachgemäßes Verhalten vermeiden.Google Scholar
  9. § 3. 1)
    Der Erdung kommt im Gebiet der elektrischen Bahnen eine noch größere Bedeutung zu als im Beleuchtungs-tmd anderen Kraftbetrieben, weil die Mehrzahl der Bahnen mit einem betriebsmäßig geerdeten Pol arbeiten.Google Scholar
  10. 2).
    Vgl. § 35 der Vorschriften für die Errichtung elektrischer Starkstromanlagen. Erdungsleitungen sind nicht immer dasselbe wie geerdete Leitungen. Man hat zwischen geerdeten Betriebsleitungen und denjenigen Leitungen zu unterscheiden, die bei diesen Betriebsleitungen die Verbindung mit der Erde herstellen oder auch an Metallteilen, die nicht betriebsmäßig Strom führen, eine Schutzerdung vermitteln. Zur letzteren Art gehören auch die Erdleitungen von Blitzsicherungen und Überspannungssicherungen. Gerade bei Schutzerdungen wird der notwendige Querschnitt oft unterschätzt. Vgl. S. 22 unter 11).Google Scholar
  11. Über den Schutz gegen Beschädigung siehe §3- und § 21 d) der Vorschriften für die Errichtung elektrischer Starkstromanlagen, S. 26 unter 15) und S. 93 unter 9).Google Scholar
  12. 3).
    Die Größe des Übergangswiderstandes an den Erdplatten ist von deren Größe und von der Beschaffenheit und Feuchtigkeit des Erdbodens abhängig. ETZ 1904, S. 1115 N. 119. Er wechselt u. a. mit der Witterung. Häufig wird dieser Übergangswiderstand zu klein geschätzt. In größeren Elektrizitätswerken beträgt er z. B. an jeder Erdungsstelle des geerdeten Mittelleiters etwa 5–10 Ohm. Oft empfiehlt es sich, die einzelnen Erdungsstellen, z. B. von Masten, unter sich durch eine in der Erde verlegte Drahtleitung zu verbinden. Wird diese bis zur Stromerzeugerstelle zurückgeführt, so wirkt sie im Falle der Gefahr nicht nur als Erdleitung, sondern gleichzeitig zur Herbeiführung eines vollständigen Kurzschlusses.Google Scholar
  13. 4).
    Vorschriften für die Errichtung elektrischer Starkstromanlagen § 34, S. 23 unter 13).Google Scholar
  14. 5).
    Schienen, die auf Holzschwellen liegen, sind gegenüber atmosphärischen Entladungen als Erde wirksam, sofern sie sich auf große Ausdehnung erstrecken. Doch empfiehlt e» sich stets, einzelne Stellen der Schienen unmittelbar an Erde zu legen, namentlich auch, weil die Blitzsicherungen durch Fremdkörper oder durch Zusammenschmelzen überbrückt werden und so die Betriebsspannung auf die Schienen übertragen können.Google Scholar
  15. 6).
    Die leitende Verbindung soll die unter Vermittlung von feuchten Erd- und Mauerschichten zustande kommenden Stromübergänge zwischen den einzelnen Erdungsleitungen möglichst einschränken, weil diese elektrolytische Zerstörungen der Leitungen und etwa mitbenutzter Bauteile, Bohre oder dgL bewirken können.Google Scholar
  16. 7).
    Vgl. § 211.Google Scholar
  17. § 4. 1)
    Ähnlich § 4 der Vorschriften [für die Errichtung elektrischer Starkstromanlagen, S. 26.Google Scholar
  18. § 5. 2)
    Ob ein Stoff zum Isolieren tauglich ist, hangt von den Umständen ab, unter denen er benutzt wird. Viele Stoffe von geringem Isoliervermögen können bei passend gestalteter Oberfläche für niedrige Spannungen gute Dienste leisten. Andere an sich gut isolierende verlieren diese Wirkung durch die an der Oberfläche haftende oder von ihnen aufgesaugte Feuchtigkeit oder durch die Wärme. Siehe hierüber S. 34 unter 11) bis 14).Google Scholar
  19. § 6. 3)
    Übereinstimmend § 25 a) und b) der Vorschriften für die Errichtung elektrischer Starkstromanlagen, S. 119, 120.Google Scholar
  20. § 7. 4)
    Ähnlich § 25 c) der Vorschriften für die Errich tung elektrischer Starkstromanlagen, S. 121.Google Scholar
  21. 5).
    Vgl. § 25 d) der Vorschriften für die [Errichtung elektrischer Gtarkstromanlagen, S. 121.Google Scholar
  22. 6).
    Vgl § 252 der Vorschriften für die Errichtung elek trischer Starkstromanlagen, S. 121.Google Scholar
  23. § 8. 1)
    Auf die Oberflächenleitung ist nur bei Isolier -klemmen Rücksicht zu nehmen. Metallklemmen für geerdete Leitungen sind darauf zu prüfen, daß sie die Leitung nicht beschädigen. Bei Bleikabeln ist hierauf besonders zu achten.Google Scholar
  24. § 9. 2)
    Die eigenartige Beanspruchung der Fahrdrähte durch die von der Aufhängung bedingten Zugkräfte in der Seiten- und Längsrichtung und durch die von den Stromabnehmern bewirkten Biegungen erfordert besondere Bauarten der Fahrdrahtisolatoren und besonders sorgsame Befestigung der Fahrdrähte an ihnen. Namentlich an den Kurven kommt durch den Zug der Spanndrähte leicht eine schiefe Lage des Fahrdrahts zustande, wenn nicht der Isolator eine geeignete Gestalt hat.Google Scholar
  25. § 10. 3)
    Vgl. § 26i der Vorschriften für die Errichtung elektrischer Starkstromanlagen, S. 124.Google Scholar
  26. 4).
    Vgl. § 26 5 der Vorschriften für die Errichtung elektrischer Starkstromanlagen, S. 125.Google Scholar
  27. 5).
    „Unzulässiger” Spannungs- und Stromübergang kann sowohl zwischen den beiden Polen der Leitung, als auch zwischen einer der Leitungen und dem Metallmantel der Dose oder des Schutzrohres vorkommen. Es kann auch ein ungehöriger Stromübergang zwischen zwei Strecken derselben Polarität vorkommen; z. B. wenn von einer Dose aus die Leitung einer Polarität nach einem Schalter abgezweigt ist. Alsdann ist jener Stromübergang in dieser Leitung, der nicht durch den Schalter geht, ungehörig. Dagegen ist z. B. ein Stromübergang ein erlaubter wenn er sich vollzieht zwischen einer Leitung, die an Erde gelegt ist, und dem Metallrohr, das gleichfalls geerdet ist. Vgl. § 262 der Errichtungs Vorschriften.Google Scholar
  28. Eine Befestigungsschraube, welche die Dosenwand durchsetzt, kann leicht deren isolierende Wirkung hinfällig machen. Vgl hierüber: Voigt. ETZ 1902, S. 939.Google Scholar
  29. § 11. 1)
    Die im § 20 der Vorschriften für die Errichtung elektrischer Starkstromanlagen (siehe S. 88) vorgeschriebene Belastungstabelle ist neueren Datums als die hier gegebene und läßt auf Grund weiterer Versuche zum Teil etwas stärkere Belastungen zu.Google Scholar
  30. 2).
    Vgl. § 202 der Vorschriften für die Errichtung elektrischer Starkstromanlagen, S. 89 unter 9).Google Scholar
  31. 3).
    Im § 203 der Errichtungs Vorschriften wird an und in Beleuchtungskörpern auch 0,5 qmm zugelassen. Der Mindestquerschnitt von 10 qmm bei Freileitungen gilt auch für Meß-leitungen, sofern nicht nach Absatz c) dieses Paragraphen ein Material von höherer Festigkeit in Verbindung mit geringer Strombelastung verwendet wird. Vgl. hierzu § 204 der Vorschriften für die Errichtung elektrischer Starkstromanlagen.Google Scholar
  32. § 12. 1)
    Die Beschaffenheit der einzelnen Sorten isolierte Leitungen ist vom V, D. E. durch „Normalien für isolierte Leitungen in Starkstromanlagen” geregelt. Um aber die Bahnvorschriften in sich vollständig und unabhängig zu gestalten, sind hier die wichtigsten Festsetzungen aus diesen Normalien, soweit sie für Bahnanlagen in Betracht kommen (in der Fassung v. 1906), wiedergegeben. Inzwischen sind die Normalien mehrfach geändert worden, so daß nicht mehr überall Übereinstimmung besteht.Google Scholar
  33. 2).
    Die einzelnen hier gestellten Forderungen sind in den jetzt gültigen Leitungsnormalien (siehe am Schlüsse dieses Buches) erheblich verschärft.Google Scholar
  34. 3).
    Gepanzerte Leitungen sind etwas anderes als armierte Kabel. Letztere sind durch eine starke Bewehrung von Draht oder Blech geschützt, während die Panzerader nur mit dünnen Drähten umklöppelt ist, die dem Verrosten verhältnismäßig leicht unterliegen. Die Verwendung von Panzeradern ist daher im Freien nicht zu empfehlen.Google Scholar
  35. § 13. 1)
    In den Vorschriften für die Errichtung elektrischer Starkstromanlagen wird im § 21J. die Regel aufgestellt, daß die Leitungen ausgewechselt werden können. Dies bezieht sich namentlich, auf in Bohren verlegte Hausinstallationen. Doch ist bereits im § 264 für offen und zugänglich verlegte Leitungen eine Ausnahme zugelassen. Auch für Kabel wird die Auswechselbarkeit nicht gefordert. Die Gründe, welche dafür sprechen, dünne Leitungen in Rohren so zu verlegen, daß sie herausgezogen werden können, sind S. 124 unter 7) erörtert. In Fahrzeugen ist man durch die Rücksichten auf Raumersparnis und elegantes Aussehen oft gezwungen, dünnere Rohre zu verwenden und so scharfe Biegungen zuzulassen, daß ein Auswechseln unmöglich wird. Die Forderung konnte hier um so mehr fallen gelassen werden, als die Bahnbetriebe, insbesondere die Fahrzeuge einer regelmäßigeren, Überwachung unterliegen als viele Hausinstallationen.Google Scholar
  36. 2).
    Gleichlautend § 211) der Vorschriften für die Errichtung elektrischer Starkstromanlagen, S. 103 unter 29).Google Scholar
  37. 3).
    Dasselbe sagt §21 c) der Vorschriften für die Errichtung elektrischer Starkstromanlagen, S. 93 unter 8).Google Scholar
  38. 4).
    Gleichlautend § 21 i) der Vorschriften für die Errichtung elektrischer Starkstromanlagen, S. 100 unter 28).Google Scholar
  39. 5).
    Ahnlich § 2114 der Vorschriften für die Errichtung elektrischer Starkstromanlagen, S. 102 unter 27). In Fahrzeugen kommen die Rücksichten auf Raumersparnis, Ausstattung und regelmäßige Überwachung in Betracht. Auch sind dort blanke stromführende Teile, wie die Klemmschrauben oft unerwünscht, weü die darüber nötigen Schutzkappen infolge der Erschütterungen leicht abfallen. Manchmal fürchtet man auch Eingriffe Unbefugter.Google Scholar
  40. 6).
    Diese Bestimmung ist in den Vorschriften für die Er-richtung elektrischer Starkstromanlagen nicht mehr enthalten. Über ihre Bedeutung siehe S. 101 unter 23) Abs. 4).Google Scholar
  41. 7).
    Gleichsinnig § 21 k) und § 24 c) der Vorschriften für die Errichtung elektrischer Starkstromanlagen, S. 102 unter 28) und S. 117 unter 3).Google Scholar
  42. 8).
    Ahnlich § 21n) der Vorschriften für die Errichtung elektrischer Starkstromanlagen, S. 104 unter 31).Google Scholar
  43. 9).
    Gleichlautend § 2111 der Vorschriften für die Errichtung elektrischer Starkstromanlagen, S. 99 unter 19).Google Scholar
  44. 10).
    Die gegen Berührung der Leitungen und zu ihrem Schutz gegen Beschädigung erforderlichen Maßnahmen sind hier zusammengefaßt, während sie in den Vorschriften für die Errichtung elektrischer Starkstromanlagen der besseren Systematik zuliebe in den § 3, S. 18, § 21 a), S. 91 und bezüglich der Betriebsräume in § 8 und § 28 behandelt sind.Google Scholar
  45. 11).
    Gleichsinnig § 211 der Vorschriften für die Errichtung elektrischer Starkstromanlagen, S. 96 unter 15).Google Scholar
  46. 12).
    Gleichsinnig § 2113 der Vorschriften für die Errichtung elektrischer Starkstromanlagen S. 101 unter 25).Google Scholar
  47. § 14. 1)
    Auch für den Aufbau der Kabel enthalten die ,, Normalien für isolierte Leitungen in Starkstromanlagen” nähere Einzelheiten, doch stimmt deren Einteilung nicht mehr mit der hier gegebenen überein. Blanke unbewehrte Kabel sind gegen mechanische Einflüsse sehr empfindlich. Sie dürfen daher nicht mittels Rohrhaken befestigt werden, die selbst armierten Kabeln schwächeren Querschnitts gefährlich sind. Auch die Gefahr chemischer Zerstörung wird oft nicht genügend gewürdigt. Blei wird von Kalksalzen sowie von organischen Säuren, die sich im Erdreich an einzelnen Stellen vorfinden, stark angegriffen.Google Scholar
  48. 2).
    Gleichsinnig § 21 h) der Vorschriften für die Errichtung elektrischer Starkstromanlagen, S. 99 unter 22).Google Scholar
  49. 3).
    Gleichlautend § 271 der Vorschriften für die Errichtung elektrischer Starkstromanlagen, S. 123 unter 2).Google Scholar
  50. 4).
    Ähnlich § 27 b) der Vorschriften für die Errichtung elektrischer Starkstromanlagen, S. 127 unter 3). Dort sind Rohrhaken überhaupt verboten, weil sie oft auch bei armierten Kabeln ohne die notige Vorsicht gebraucht worden sind so daß dünnere Kabel verletzt wurden.Google Scholar
  51. 5).
    Vgl. § 27 c) der Vorschriften für die Errichtung elektrischer Starkstromanlagen, S. 127 unter 4) und 5).Google Scholar
  52. § 15. 1)
    Wie die Absätze 2 und 3 des § 15 a) erkennen lassen, ist der im Absatz 1 ausgesprochene Grundsatz nicht völlig durchführbar. Er ist daher auch in den Vorschriften für die Errichtung elektrischer Starkstromanlagen (siehe dort § 10 a). S. 48 unter 1) durch einen etwas anderen Wortlaut wiedergegeben. Die Gefahr, daß die Unterlagen stromführender Teile Feuer fangen, ist besonders groß, wo Lichtbogen auftreten, also an Schaltern, Sicherungen oder Trennstücken; ferner dort, wo sich die stromführenden Teile infolge vermehrten Widerstandes unzulässig erhitzen; daher sind an Schraubverbindungen, die sich durch Erschütterung lockern können, brennbare Unterlagen tunlichst zu vermeiden. Des weiteren ist die Gefahr zu beachten, die durch auffallende Metallteile entsteht, die Kurz-schluß erzeugen können. Anderseits ist es in vielen Fallen wünschenswert, von der mechanischen Festigkeit, Zähigkeit und Leichtigkeit Nutzen zu ziehen, die das Holz in höherem Maße besitzt, als die meisten feuersicheren Isolierstoffe.Google Scholar
  53. Daß die Isolierfähigkeit der Unterlagen auch von den im Verwendungsraum herrschenden Temperaturen, Feuchtigkeitsgraden und etwa verbreitetem Staub, Ruß, Metallpulvern u. dgl. abhängt, ist ohne weiteres klar. Man muß daher die Auswahl der Stoffe, sowie ihre Gestaltung und Bemessung den Verhältnissen anpassen. Vgl. S. 34 unter 11) bis 14).Google Scholar
  54. 2).
    In elektrischen Betriebsräumen ist die Sicherheit gegen Körperverletzungen durch den Strom weit mehr durch das sachgemäße Verhalten des unterwiesenen Personals als durch Schutzvorkehrungen bedingt. Vgl. § 28 der Vorschriften für die Errichtung elektrischer Starkstromanlagen, S. 128 unter 2), 3), 4) und 8).Google Scholar
  55. Außerhalb elektrischer Betriebsräume müssen die spannungführenden Teile der Berührung Unbefugter entzogen, also entweder entsprechend unzugänglich angebracht, oder unter Verechluß angeordnet oder mit Gehäusen soweit versehen sein, daß zufällige Berührung nicht eintreten kann. Gegen absichtliche Berührung können in der Regel selbst Gehäuse keinen Schutz bieten, da man es kaum verhindern kann, wenn irgendwer darauf ausgeht, sie abzunehmen oder trotz der Gehäuse irgend einen Teil zu berühren. Daher ist es auch nicht nötig, daß die Gehäuse völlig geschlossen sind. Vielfach sind vielmehr Durchbrechungen behufs Ventilation oder zur Besichtigung der wirksamen Teile geboten.Google Scholar
  56. Im Handbereich sind außerhalb der elektrischen Betriebsräume usw. auch die Teile zu schützen, die zwar normaler-weise nicnt unter Spannung stehen, aber Spannung annehmen können, sei es durch Influenz oder durch Oberflächenleitung, Lichtbogen oder Funken. Solche Teile sind z. B. Befestigungsschrauben, Metallumrahmungen, Metallgriffe, Metallgehäuse, Zeiger usw. So ist es bei Meßgeräten oft nötig, ihr Metallgehäuse mit einem weiteren Schutzgehäuse zu umgeben, weil es nicht genügend sicher gegen Übertritt der Spannung gebaut ist oder gebaut werden kann.Google Scholar
  57. 3).
    Ähnlich § 11 c) der Vorschriften für die Errichtung elektrischer Starkstromanlagen, S. 54 unter 5).Google Scholar
  58. 4).
    Auch in Betriebsräumen ist ein Schutz notwendig. Doch sind hier nicht mehr oder weniger geschlossene Gehäuse verlangt, sondern es genügt eine derartige Bauart, daß der unterwiesene Bedienungsmann bei ordnungsmäßiger Handhabung der Schalter usw. nicht gefährdet ist. Die Griffe müssen also genügend lang oder mit richtig bemessenen Handtellern versehen sein, sie dürfen nicht die Hand des Bedienenden in die Nähe j spannungführender Teile bringen.Google Scholar
  59. 5).
    Über Holzgriffe vgl. S. 51 unter 7).Google Scholar
  60. 6).
    Ahnlich § 10d) der Vorschriften für die Errichtung elektrischer Starkstromanlagen, S. 51 unter 6).Google Scholar
  61. 7).
    Ähnlich § 10 b) der Vorschriften für die Errichtung elektrischer Starkstromanlagen, S. 50 unter 2).Google Scholar
  62. 8).
    Vgl § 10 o) der Vorschriften für die Errichtung elektrischer Starkstromanlagen S. 50 unter 3). Beabsichtigte Kurzoder Erdschlüsse entstehen der Regel nach beim ordnungsmäßigen Arbeiten von Spannungssicherungen oder Blitzsicherungen. Unbeabsichtigte können durch den Lichtbogen an Schaltern, Sicherungen oder andern Stromunterbrechern vorkommen, wenn sie unrichtig bemessen sind oder der nötigen Vorkehrungen sum raschen Funkenlöschen ermangeln, oder wenn sie zu nahe an anderen Vorrichtungen oder Bauteilen angebracht sind.Google Scholar
  63. 9).
    Beim „vollen öffnen” darf der Lichtbogen nicht stehen bleiben es wird also sachgemäße Handhabung vorausgesetzt. Unvollständiges öffnen kann zwar bei Schaltern für kleine Energiebeträge durch die Bauart als Momentschalter vermieden werden; doch sind auch diese nicht gegen absichtlich herbeigeführte Zwischenstellungen zu sichern. Größere Schalter können nicht durchweg als Momentschalter gebaut werden.Google Scholar
  64. § 16. 1)
    Die Bestimmung unter a) ist in die zurzeit geltende Fassung der Errichtungsvorschriften nicht aufgenommen, sondern in die „Vorschriften für die Konstruktion und Prüfung von Installationsmaterial” verwiesen worden, wo sie in den §§31 bis 33 eine genauere Abstufung und Bemessung der einzelnen Zahlen erfahren hat.Google Scholar
  65. 2).
    Ähnlich § 14, Regel 2 der Vorschriften für die Errichtung elektrischer Starkstromanlagen S. 64 unter 5).Google Scholar
  66. 3).
    Gleichsinnig § 14 Regel 3 der Vorschriften für die Errichtung elektrischer Starkstromanlagen, S. 65 unter 6).Google Scholar
  67. 4).
    Gleichlautend § 14 c) der Vorschriften für die Errichtung elektrischer Starkstromanlagen, S. 66 unter 10).Google Scholar
  68. 5).
    Vgl. § 14 f) und § 14 Regel 8 sowie § 14 g) der Vorschriften für die Errichtung elektrischer Starkstromanlagen, S. 70 unter 18) 19) 20) 21). Dort ist die Vorschrift wesentlich allgemeiner gefaßt als hier. Denn Vorschriften für Errichtung elektrischer Starkstromanlagen müssen den verschiedenartigsten Betrieben, sowohl einfachen Beleuchtungsanlagen als Fahrstuhl-, Walzwerksbetrieben u.s.w. angepaßt sein. Mit Recht ist es in jenen allgemeineren Vorschriften dem sachverständigen Ermessen überlassen ob z. B. zwischen den Stromquellen und den Sammelschienen selbsttätige Stromunterbrecher angeordnet werden oder nicht. Bei elektrischen Bahnen haben sich die sogenannten Automaten als dem Bedürfnis entsprechend bewährt, sie schützen die Stromquellen und dienen damit der Sicherheit des Betriebes.Google Scholar
  69. 6).
    Ähnlich § 14 e) der Vorschriften für die Errichtung elektrischer Starkstromanlagen, S. 67 unter 13) und 15).Google Scholar
  70. 7).
    Vgl. § 14 e der Errichtungs Vorschriften.Google Scholar
  71. 8).
    Die entsprechende Regel 6 des § 14 der Vorschriften für die Errichtung elektrischer Starkstromanlagen, S. 69 unter16) läßt noch eine Abweichung von der streng richtigen Anordnung zu, die bei den Bahnvorschriften weggefallen ist, weü bei ihnen einfachere Verhältnisse vorliegen.Google Scholar
  72. 9).
    Zu beachten ist, daß die bei Schalttafelleitungen und Verbindungsleitungen zwischen Maschine und Schalttafel zugelassene Ausnahme nur von den Vorschriften unter i) entbindet, während der § 14 g) der Vorschriften für die Errichtung elektrischer Starkstromanlangen, S. 71, 72 unter 21) für sämtliche Sicherungs-Tor8chriften Ausnahmen gestattet, wenn die durch die Sicherung bewirkte Stromunterbrechung Gefahren im Gefolge haben kann. Es sei jedoch bemerkt, daß im § 39 b) der Bahnvorschriften ebenfalls Leitungen erwähnt sind (Bremsleitungen), die keine Sicherungen enthalten dürfen.Google Scholar
  73. 10).
    Dasselbe sagt § 14 Rege 1 der Vorschriften für die Errichtung der Starkstromanlagen, S. 64 unter 4). Daß die Belastungstabelle des § 11 der Bahn Vorschriften von der im S 20 der Vorschriften für die Errichtung elektrischer Starkstromanlagen gegebenen teilweise abweicht, ist S. 189 unter 1) erwähnt.Google Scholar
  74. § 17. 1)
    Vgl. § 11 b) der Vorschriften für die Errichtung elektrischer Starkstromanlagen, S. 54 unter 4). Manche Schalter in Betriebsräumen, sogenannte Trennschalter sind nur bestimmt, im stromlosen Zustande der Sammelschienen oder Maschinen deren Trennung oder Verbindung zu bewirken, oder aber nur zum Einschalten, nicht zum Unterbrechen unter Strom zu dienen. Sie brauchen daher nicht mit Rücksicht auf den Lichtbogen gebaut zu sein.Google Scholar
  75. 2).
    Gleichlautend § 11g) der Vorschriften für die Errichtung elektrischer Starkstromanlagen, S. 57 unter 12). Siehe auch § 28 e) der Vorschriften für die Errichtung elektrischer Stark-stromanlagen, S. 130 unter 7).Google Scholar
  76. 3).
    Dasselbe sagt § 11 e) und § 11 Regel 3 der Vorschriften für die Errichtung elektrischer Starkstromanlagen S. 55 unter 7), 8) und 9).Google Scholar
  77. 4).
    Gleichlautend § 11, Regel 2, der Vorschriften für die Errichtung elektrischer Starkstromanlagen, S. 53 unter 8).Google Scholar
  78. § 18. 1)
    Ähnlich § 13 a) Abs. 2 der Vorschriften für die Errichtung elektrischer Starkstromanlagen, S. 61 unter 2).Google Scholar
  79. 2).
    Gleichsinnig § 13 a), Abs. 1, der Vorschriften für die Errichtung elektrischer Starkstromanlagen.Google Scholar
  80. 3).
    Die entsprechende Bestimmung des § 13 d) der Vor-Schriften für die Errichtung elektrischer Starkstromanlagen Seite 62 unter 7) stellt die etwas weitergehende Forderung einer zwangläufigen Abhängigkeit zwischen Schalter und Stecker. Hier ist nur verlangt, daß Abschalter vorhanden sind, die es gestatten, den Strom zu unterbrechen, ehe der Stecker gehandhabt wird. Die richtige Reihenfolge der Handhabung ist gegebenenfalls durch Betriebsanweisung vorzuschreiben.Google Scholar
  81. § 19. 1)
    Ähnlich lautet § 9 a) der Vorschriften für die Errichtung elektrischer Starkstromanlagen, S. 43 unter 1).Google Scholar
  82. 2).
    Diese Bestimmung ist in die jetzige Fassung der Vorschriften für die Errichtung elektrischer Starkstromanlagen nicht mehr aufgenommen, weil sie durch die allgemeinere Bestimmung des § 21 n) der Vorschriften für die Errichtung elektrischer Starkstromanlagen, S. 104 unter 3l), zum Ausdruck gebracht ist.Google Scholar
  83. 3).
    Dasselbe sagen § 9 c) und § 9 Regel 2 der Vorschriften für die Errichtung elektrischer Starkstromanlagen, S. 46, 47 unter 8) und 9), zu beachten ist auch § 9 Regel 3 der Vorschriften für die Errichtung elektrischer Starkstromanlagen, S. 47 unter 10).Google Scholar
  84. 4).
    Ebenso § 9 d) der Vorschriften für die Errichtung von elektrischen Starkstromanlagen, S. 47 unter 11).Google Scholar
  85. 5).
    Ahnlich § 9 Regel 5 der Vorschriften für die Errichtung elektrischer Starkstrom anlagen, S. 48 unter 12).Google Scholar
  86. 6).
    Der Inhalt dieser Bestimmung ist in den Errichtungsvorschriften im § 3 c) enthalten.Google Scholar
  87. 7).
    Die entsprechenden Bestimmungen § 9 b) und § 9, Regel 1 der Vorschriften für die Errichtung elektrischer Stark-stromanlagen, S. 45 unter 3) und 4), enthalten die Verschärfung, daß bei Hochspannung die Entfernung bis zur gegenüberliegenden Wand zu 1,5 m angegeben ist. Dagegen ist dort das Geländer nicht mehr gefordert. Es ist dort dem freien Ermessen überlassen, ein Geländer anzuordnen oder nicht.Google Scholar
  88. §20. 1)
    Der entsprechende § 17 a) der Vorschriften für die Errichtung elektrischer Starkstromanlagen, S. 77 unter 1), beschränkt die Forderung auf diejenigen örtlichkeiten, wo herabfallende glühende Kohlenteilchen gefahrbringend wirken können. Dort ist es also gestattet, unter bestimmten Verhältnissen, etwa auf Bauplätzen oder bei Beleuchtung von Hüttenräumen, in denen glühende Eisenteile regelmäßig umherspritzen, auch ganz offene Bogenlampen zu benutzen.Google Scholar
  89. 3).
    Vgl. § 17 b) der Vorschriften für die Errichtung elektrischer Starkstromanlagen, S. 78 unter 2).Google Scholar
  90. 4).
    Im entsprechenden § 17 d) der Vorschriften für die Errichtung elektrischer Starkstromanlagen, S. 79 unter 5) und 6), ist zum Ausdruck gebracht, daß ebenso wie die Metallmaste auch andere metallische Lampenträger z. B. Wandarme zu behandeln sind.Google Scholar
  91. 5).
    Eine entsprechende Bestimmung ist in den Vorschriften für die Errichtung elektrischer Starkstromanlagen nicht mehr enthalten, da sie dort bereits durch die allgemeine Vorschrift des § 3 a) über den Schutz aller stromführenden Teile gegen Berührung zum Ausdruck gebracht ist.Google Scholar
  92. 6).
    Dasselbe sagt § 17 e) der Vorschriften für die Errichtu ng elektrischer Starkstromanlagen, S. 79 unter 6).Google Scholar
  93. § 21. 1)
    Ähnlich § 16 b) der Vorschriften für die Errichtung elektrischer Starkstromanlagen, S. 75 unter 4).Google Scholar
  94. 2).
    Vgl § 18 e) und § 18 f) der Vorschriften für die Errichtung elektrischer Starkstromanlagen, S. 82 unter 10). Wie die allgemeinen Vorschriften Handlampen für Hochspannung im allgemeinen verbieten und sie nur in beschränktem Maße in Betriebsräumen ausnahmsweise erlauben, so ist ihre Verwendung auch bei Bahnen auf Betriebsräume und Fahrzeuge beschränkt, wo sie behufs Untersuchung schwer zugänglicher Teile nicht entbehrlich sind und vielfach eine geringere Spannung nicht zur Verfügung steht. Ist letzteres der Fall, so empfiehlt es sich, die Handlampen mit Niederspannung zu speisen. Hat man in Reihe geschaltete Glühlampen, deren einer Pol an Erde liegt, so ist es natürlich dringend wichtig, die Handlampe als letzte, unmittelbar zum Erdpol führende Lampe einzuschalten, nicht etwa eine der anderen Lampen der Reihe durch Einschrauben einer abnehmbaren Leitung in ihre Fassung durch eine Handlampe zu ersetzen.Google Scholar
  95. 3).
    Gleichlautend § 18, Regel 1 der Vorschriften für die Errichtung elektrischer Starkstromanlagen, S. 80 unter 4).Google Scholar
  96. 4).
    Ähnlich § 18 a) der Vorschriften für die Errichtung elektrischer Starkstromanlagen, S. 79 unter 1).Google Scholar
  97. 5).
    Siehe den Schlußsatz des § 18 a) der Vorschriften für die Errichtung elektrischer Starkstromanlagen, S. 80 unter 3).Google Scholar
  98. 6).
    Die entsprechende Regel 4 des § 18 der Vorschriften für die Errichtung elektrischer Starkstromanlagen, S. 81 unter 7) weist ferner noch darauf hin, daß auch der zuverlässigen Befestigung der Fassungen an den Beleuchtungskörpern gehörige Sorgfalt zu widmen ist.Google Scholar
  99. § 22. 1)
    Ähnlich § 6 a) der Vorschriften für die Errichtung elektrischer Starkstromanlagen, S. 35 unter 1).Google Scholar
  100. 2).
    Gleichsinnig § 6 b) der Vorschriften für die Errichtung elektrischer Starkstromanlagen, 8. 36 unter 2), 8) und 4).Google Scholar
  101. 3).
    Die entsprechenden Regeln 5 und 6 des § 3 der Vorschriften für die Errichtung elektrischer Starkstromanlagen, S. 24 unter 14) und 15), gestatten unter Umständen 16 qmm als Mindestquerschnitt. Bei Bahnen kommen so kleine Ma-flchinenanlagen, wie sie von der allgemeinen Vorschrift mit umfaßt werden, kaum vor; anderseits bildet bei Bahnen der betriebsmäßig geerdete eine Pol der Anlage die Regel, so daß Stromkreise, die sich unter Vermittlung der Erde ausbilden, meistens kleinere Widerstände enthalten als bei Anlagen mit zwei isolierten Polen. Daher ist auch die Schutzerdung tunlichst widerstandsfrei zu gestalten.Google Scholar
  102. 4).
    Dasselbe sagt § 7 a) der Vorschriften für die Errichtung elektrischer Starkstromanlagen, S. 39 unter 1).Google Scholar
  103. 5).
    Ebenso § 7 b) der Vorschriften für die Errichtung elektrischer Starkstromanlagen, S. 40 unter 2).Google Scholar
  104. § 23. 1)
    Ebenso § 32 c) der Vorschriften für di e Errichtung elektrischer Starkstromanlagen, S. 137 unter 3).Google Scholar
  105. 2).
    Dasselbe sagt § 8 a) der Vorschriften für die Errichtung elektrischer Starkstromanlagen, S. 41 unter 2).Google Scholar
  106. 3).
    Vergl. S. 41 unter 2) am Schluß.Google Scholar
  107. 4).
    Ähnlich § 32 b) der Vorschriften für die Errichtung elektrischer Starkstromanlagen, S. 137.Google Scholar
  108. 5).
    Ebenso §80) der Vorschriften für die Errichtung elektrischer Starkstromanlagen, S. 42 unter 5).Google Scholar
  109. § 24. 1)
    Vergl. § 21 f) und § 21 Regel 4 der Vorschriften für die Errichtung elektrischer Starkstromanlagen, S. 95 unter 12). Bei Bahnen kommen an Gebäuden der Hauptsache nach die Maschinenräume, Wagenschuppen und Reparaturwerkstätten in Betracht. Da es sich dort meistens um größere Spannweiten handelt, so ist der Mindestabstand von der Wand auf 10 cm festgesetzt, während in den allgemeinen Vorschriften, wo allen denkbaren Verhältnissen Rechnung zu tragen war, auch Wandabstände bis herunter zu 5 cm zugelassen sind.Google Scholar
  110. 2).
    Ähnlich § 21, Regel 5 der Vorschriften für die Errichtung elektrischer Starkstromanlagen, S. 95 unter 18).Google Scholar
  111. 3).
    Ahnlich § 21 d) der Vorschriften für die Errichtung elektrischer Starkstromanlagen, S. 93 unter 9).Google Scholar
  112. 4).
    Vgl. § 21 Regel 9 und Regel 12 der Vorschriften für die Errichtung elektrischer Starkstromanlagen, S. 98 unter 18) und S. 99 unter 21).Google Scholar
  113. 5).
    Ähnlieh § 25 Regel 1 der Vorschriften für die Errichtung elektrischer Starkstromanlagen, S. 121 unter 6).Google Scholar
  114. 6).
    Ähnlich § 25 Regel 2 der Vorschriften für die Errichtung elektrischer Starkstromanlagen, S. 121 unter 6).Google Scholar
  115. 7).
    Gleichsinnig § 26 d) der Vorschriften für die Errichtung elektrischer Starkstromanlagen, S. 124 unter 6).Google Scholar
  116. 8).
    In dem entsprechenden § 21 h) der Vorschriften für die Errichtung elektrischer Starkstromanlagen, S. 99 unter 22), ist berücksichtigt, daß erhebliche Erwärmungen nur bei Eisenmänteln auftreten.Google Scholar
  117. 9).
    Welchen Anforderungen die Isolation entsprechen muß, ist im § 12 angegeben.Google Scholar
  118. 10).
    Vergl. § 26 Regel 3 der Vorschriften für die Errichtung elektrischer Starkstromanlagen, S. 124 unter 6).Google Scholar
  119. 11).
    Vgl. §26b) Abs. 2 der Vorschriften für die Errichtung elektrischer Starkstromanlagen, S. 123 unter 3).Google Scholar
  120. § 25. 1)
    Dasselbe sagt § 24, Regel 1 der Vorschriften für die Errichtung elektrischer Starkstromanjagen, S. 118 unter 4), 5), 6) 7).Google Scholar
  121. § 26. 1)
    Bei hohen Spannungen hat sich bewährt, die fensterartigen Öffnungen, durch die die Drähte frei durchgespannt sind, mittels Glasscheiben zu schließen, die Durchbohrungen für die Drähte besitzen. ETZ 1906, S. 56 Sp. 1. Eine Dacheinführung mittels Hochspannungsisolators ist ETZ 1907. S. 865 beschrieben.Google Scholar
  122. § 27. 1)
    Nach § 22 e) der Vorschriften fur die Errichtung elektrischer Starkstrom anlagen, S. 108 unter 11), sind isolierte Freileitungen nur bis zu Spannungen von 250 Volt gegen Erde zulässig. Bei Bahnen fällt diese Einschränkung im, Bereiche dieser Vorschriften (bis 1000 Volt) weg. Neuerdings hat sich, gezeigt, daß Drähte, die mit gutem Gummi und sachgemäßer Schutzschicht umhüllt waren, nach 3- bis 5 jährigem Gebrauch im Freien noch brauchbar waren. Die isolierende Schutzleiste über dem Fahrdraht elektrischer Bahnen hat sich eingebürgert und ist mit Rücksicht auf die regelmäßige Überwachung, der diese Leitungen unterliegen, als sachgemäßer Schutz anzusehen.Google Scholar
  123. 2).
    Das Wort „Fahrleitungen” umfaßt sowohl die über dem Geleise frei aufgehängten „Fahrdrähte” als die „dritte Schiene”-Die ersteren werden in der Regel dadurch „doppelt” isoliert, daß der Fahrdraht gegen den Spanndraht und der Spanndraht gegen Erde (Konsol, Mast) durch Befestigungsstücke aus Isolierstoff and von geeigneter Form isoliert wird. Der Holzmast selbst kann hierbei nicht eine der Isolierungen ersetzen. ETZ 1903, S. 434 N. 51. Dagegen ist Holz als zweite Isolierung oft verwendet bei der dritten Schiene.Google Scholar
  124. Hier hat das Publikum nicht Zutritt zum Geleise und zur Fahrschiene. Vollständige Porzellanisolation hat sich dabei nicht bewährt, da eine gewisse Nachgiebigkeit der isolierenden Befestigimg nötig ist.Google Scholar
  125. 3).
    Nicht die Befestigungspunkte, sondern die durchhängenden. Leitungen selbst müssen 5 m über der Straße sein. Als Straße gilt das begangene Niveau, soweit es unterhalb oder seitlich, aber nahe der Fahrleitung liegt. Bestehen bei einem seitlich vom Fahrdraht befindlichen erhöhten Gangsteig oder dpi. Zweifel, so ist Absatz q) zu berücksichtigen und zu erwägen, daß« es durch die geforderte Höhe von 5 m unmöglich gemacht werden soll, daß eine Person vermittels eines von ihr getragenen Werkzeuges (Sense, Peitsche) oder bei erhöhtem Sitz (auf Wagen) mit dem Draht in Berührung kommen kann.Google Scholar
  126. Bergwerksbahnen, bei denen kleinere Höhen unvermeidlich sind, fallen nicht unter diese Vorschriften.Google Scholar
  127. 4).
    Bei Unterführungen heißt sowohl innerhalb als in der Nähe der Unterführung. Es muß eine geeignet verlaufende Senkung von der freien Strecke nach der Unterfunrung hin möglich sein; ebenso ist zwischen zwei kurz aufeinanderfolgenden Unterführungen die geringere Höhe zulässig.Google Scholar
  128. Als geeignete Vorsichtsmaßregel dient vielfach der Einbau des Arbeitsdrahtes zwischen zwei senkrechte Holzbretter, die den Draht auch an der Stelle seines tiefsten Durchganges noch zwischen sich fassen müssen. Bei Unterführungen eiserner Brücken u. dgl. verhindert dieser Einbau, daß die etwa entgleiste Rolle des Stromabnehmers Erdschluß zwischen dem Fahrdraht und den Eisenteilen herstellt. Erfolgt die Stromabnahme nicht durch Rollen, sondern durch Bügel, so sind andere Maßnahmen nötig. Unter Umständen muß man sich mit einer Warnungstafel gegen das Berühren des Drahtes begnügen.Google Scholar
  129. 5).
    Auf der Strecke ist der Schutz nur so weit nötig, daß unterwiesenes Personal vor zufälliger Berührung bewahrt ist. Sollte das Publikum bei einer Betriebsstörung genötigt sein, die Strecke zu begehen, so geschieht dies unter Führung durch instruiertes Personal, dessen Weisungen vom Publikum zu befolgen sind.Google Scholar
  130. 6).
    Auch hier hat sich der Schutz nur auf zufällige Berührung zu erstrecken. Gegen absichtliche Berührung und gegen das Betreten der Strecke können nur Warnungen schützen.Google Scholar
  131. 7).
    Das Brechen der Fahrdrähte ist in der Regel nicht sowohl eine Folge des Zuges, sondern wird zum großen Teil dadurch veranlaßt, daß der Stromabnehmer den Fahrdraht beim jedesmaligen Vorübergang an der Befestigungsstelle stark abbiegt. Daher hat man eine möglichst biegsame Befestigung an mehreren Stellen für jeden Aufhängepunkt eingeführt und muß größeren Durchhang, der ein erhebliches Anheben der Leitung durch den Stromabnehmer bedingt, vermeiden, indem man den Durchhang häufig kontrolliert und den Draht nachspannt.Google Scholar
  132. 8).
    Für die Bemessung der Leitungen und Gestänge sind vom Verband Deutscher Elektrotechniker neuerdings Normalien aufgestellt, die am Schluß dieses Buches wiedergegeben sind. Ihre Begründung siehe dort und ETZ 1907, S. 811. Vgl. auch Vorchriften für die Errichtung elektrischer Starkstromanlagen, S. 107 unter 8).Google Scholar
  133. 9).
    Die Teilung in isolierte Abschnitte im Zusammenhang mit den unter n) vorgeschriebenen Ausschaltern für die Speiseleitungen ist nötig, damit bei Kurzschluß an einer bestimmten Stelle nicht das ganze Netz in Mitleidenschaft gezogen wird, ferner zur Kontrolle des Zustandes der Leitungen, zur gefahrlosen Behebung von Störungen bei Mast- und Drahtbrüchen, desgleichen um die Leitungen spannungslos zu machen, wenn bei Schadenfeuern oder dgl. eine Berührung unvermeidlich ist. Vgl. S. 114 unter 19).Google Scholar
  134. 10).
    Über Blitzschutz von Leitungen siehe Seite 107 unter 10); daß gegen unmittelbar einschlagende Blitze ein wirksamer Schutz nicht möglich ist, wird als bekannt vorausgesetzt. Die Art der Schutzvorrichtung ist nicht vorgeschrieben; auch nicht ihre örtliche Lage (vgl. indes § 41 Fahrzeuge).Google Scholar
  135. Es bleibt ferner freigestellt, ob das Kabelnetz noch durch besondere Sicherungen geschützt oder ob die Blitzschutzapparate durch Schalter von der Leitung abtrennbar gemacht werden, was manchmal zur Erleichterung der Kontrolle beliebt wird.Google Scholar
  136. 11).
    Schienen, die auf Holzschwellen liegen, sind gegenüber atmosphärischen Entladungen als Erde wirksam, sofern sie große Erstreckung haben. Auf alle Fälle empfiehlt es sich, die Schienen an einzelnen Stellen unmittelbar an Erde zu legen; namentlich auch deswegen, weil die Blitzschutzvorrichtungen durch Fremdkörper oder durch Zusammenschmelzen überbrückt werden und so die Betriebsspannung auf die Schienen übertragen können.Google Scholar
  137. 12).
    Bei den meist üblichen Ausführungen sind von der Mehrzahl der Mäste aus nur Spanndrähte mit der Hand erreichbar. Diese brauchen also keinen Blitzpfeil.Google Scholar
  138. 13).
    Vgl. Absatz h) unter 9).Google Scholar
  139. 14).
    Zu beachten ist, daß die meist verwendeten hartge-zogenen Kupferdrähte durch das Löten erweicht werden können.Google Scholar
  140. 15).
    Im allgemeinen werden dio Spanndrähte usw. einerseits gegen den Fahrdraht, anderseits gegen ihren Aufhängepunkt isoliert (siehe b). Ist jedoch der Querdraht etwa von einem Fenster (Altane usw.) aus mit der Hand erreichbar, so ist das im Handbereich liegende Stück gegen den Fahrdraht hin nochmals durch einen zweiten Isolierkörper gegen den Übertritt der Spannung zu schützen. Man wird also in diesem Falle den nach b) erforderlichen zweiten Isolierkörper nicht an das Konsol, sondern innerhalb des Querdrahtes in entsprechender Entfernung vom Fenster usw. anbringen.Google Scholar
  141. 16).
    Die Anordnung mit dritter Schiene unterliegt dieser Bestimmung nicht, vielmehr gilt für sie die Sondervorschrift unter e).Google Scholar
  142. Das wichtigste Mittel, um Leitungen und Apparate unzugänglich zu machen, ist die Anordnung in geeigneter Höhe (siehe unter c). Auch bei Benützung von Decksitzwagen darf der Fahrdraht nicht ohne weiteres von den auf Deck sitzenden Personen erfaßt werden können. Als Verwendung eines besonderen Hilfsmittels würde es jedoch anzusehen sein, wenn ein Fahrgast sich auf die Sitzbank stellt, um den Draht zu erreichen. Übrigens ist eine Berührung des Fahrdrahtes, wie sie auf diese Weise etwa durch das Betriebspersonal zufällig erfolgen kann, insoweit ungefährlich, als die Decksitze eine isolierte Unterlage nach Art der Turmwagen bilden.Google Scholar
  143. Auch Speiseleitungen müssen unzugänglich sein, insbesondere dürfen sie ebenso wie Fahrdrähte nicht von Fenstern, Altanen, Brücken ohne besondere Hilfsmittel erreichbar sein. (Vgl. § 22 b) der Vorschriften für die Errichtung elektrischer Starkstromanlagen S. 105 unter 8).Google Scholar
  144. 17).
    Vgl. § 22 a) der Vorschriften für die Errichtung elektrischer Starkstromanlagen, S. 105 unter 2).Google Scholar
  145. 18).
    Wie für die Verbindung der Leitungen unter sich sind auch für deren Befestigung an den Glocken neben dem altbewährten Drahtbund zahlreiche neuere Vorschläge und besonders ausgebildete Vorrichtungen aufgetaucht, über welche jedoch ausfuhrliche Erfahrungstatsachen nicht bekannt geworden sind.Google Scholar
  146. 19).
    Als Freileitungen, die nicht an Fahrdrahtmasten geführt sind, kommen Speiseleitungen und Meßleitungen in Betracht. Sie unterliegen im allgemeinen strengeren Bedingungen als die Fahrdrähte weil sie weniger ins Auge fallen als jene, die schon durch das unter ihnen hin laufende Gleis die Aufmerksamkeit erregen. Das Publikum ist daher eher geneigt, gegenüber den Fahrdrähten auch seinerseits eine gewisse angebiachte Vorsicht im Benehmen walten zu lassen, als gegenüber dem über freies Feld oder gleisloser Straße entlang laufenden Speisedraht. Vgl. § 22 Kegel 1 der Vorschriften für die Errichtung elektrischer Starkstromanlagen, S. 106 unter 6).Google Scholar
  147. 20).
    Bei der Bemessung von Spannweite, Durchhang und Gestänge ist je nach ,den klimatischen Verhältnissen auch der Belastung durch Schneedruck und Eis (Rauhreif) Rechnung zu tragen. Über die Einzelheiten vgl. ETZ 1902, S. 593, 1903, S. 37. Z. f. Elektrot. (Wien) 1899, S. 199 sowie die vom Verbande Deutscher Elektrotechniker aufgestellten Normalien für Freileitungen am Schluß dieses Buches und deren Erläuterung sowie Absatz q) dieses Paragraphen.Google Scholar
  148. 21).
    Vgl. unter 9).Google Scholar
  149. 22).
    Vgl. unter 10).Google Scholar
  150. 23).
    Dasselbe sagt § 22 k) der Vorschriften für die Er richtung elektrischer Starkstromanlagen, S. 112 unter l6). Tracht. Sie unterliegen im allgemeinen strengeren Bedingungen als die Fahrdrähte weil sie weniger ins Auge fallen als jene, die schon durch das unter ihnen hin laufende Gleis die Aufmerksamkeit erregen. Das Publikum ist daher eher geneigt, gegenüber den Fahrdrähten auch seinerseits eine gewisse angebiachte Vorsicht im Benehmen walten zu lassen, als gegenüber dem über freies Feld oder gleisloser Straße entlang laufenden Speisedraht. Vgl. § 22 Regel 1 der Vorschriften für die Errichtung elektrischer Starkstromanlagen, S. 106 unter5).Google Scholar
  151. 24).
    Für die Ausführung der Kreuzungen von Starkstromleitungen mit Bahnen sowie für ihre Kreuzung mit Telegraphen- und Fernsprechleitungen sind mit den beteiligten Behörden besondere Vorschriften vereinbart, vgl. die Anhänge 5–8 am Schluß dieses Buches.Google Scholar
  152. 25).
    Dasselbe sagt § 22, Regel 5 der Vorschriften für die Errichtung elektrischer Starkstromanlagen, S. 113 unter17).Google Scholar
  153. 26).
    Wie zu dem entsprechenden § 22 h) der Vorschriften für die Errichtung elektrischer Starkstromanlagen, S. 111 unter14) erläutert ist, werden in vielen Fällen besondere Vorkehrungen entbehrlich, so ferne die Leitungen und Gestänge mit entsprechend erhöhter Festigkeit ausgeführt werden, so daß die Gefahr eines Bruches bei jeder von beiden Arten von Leitungen, oder bei derjenigen Leitung, die die andere gefährden kann, auch unter erschwerten Verhältnissen ausgeschlossen ist. Vgl. auch S. 113 unterl6) Abs. 3.Google Scholar
  154. 27).
    Dasselbe sagt § 22 i) der Vorschriften für die Errichtung elektrischer Starkstromanlagen, S. 111 unter15).Google Scholar
  155. 28).
    Gleichlautend § 21 Regel 15 der Vorschriften für die Errichtung elektrischer Starkstromanlagen, S. 104 unter33).Google Scholar
  156. §28. 1)
    Diese Vorschrift dient der Sicherheit, indem sie ungebührliche Beanspruchung der Spanndrähte und damit den Bruch der Leitung verhindern soll. Sie kann sowohl durch entsprechenden Bau der Luftweiche selbst, wie auch durch geeignete Hilfsvorrichtungen erfüllt werden. Bei der Gestaltung und Anordnung der Rolle ist ebenfalls darauf Rücksicht zu nehmen, daß das Festklemmen vermieden wird.Google Scholar
  157. 2).
    Hierauf ist besonders bei Bügelabnehmern zu achten. Bei Kreuzungen können unter Umständen verschieden hohe Arbeitsspannungen in Frage kommen; namentlich wenn die sich kreuzenden Strecken verschiedenen Bahnnetzen zugehören.Google Scholar
  158. § 29. 1)
    Der Arbeitsstand des Turmwagens soll ein isolierender Bedienungsstand sein, wie er im § 6 b) der Vorschriften für die Errichtung elektrischer Starkstromanlagen an . Maschinen bedingungsweise gefordert ist. Der Isolierstand ist ein wesentliches Schutzmittel gegen die mit der Berührung spannungführender Teile verbundenen Gefahren. Bei Fahrleitungen elektrischer Bahnen ist er besonders bedeutungsvoll, weil diese durch die Abspanndrähte von Erde doppelt isoliert sind, so daß meistens besonders günstige Verhältnisse vorliegen, indem es nicht möglich ist, vom Turmwagen aus gleichzeitig den spannungführenden Draht und einen auf wesentlich anderem Potential befindlichen Metallteil zu berühren. Soll der Turmwagen diesen Dienst leisten, so muß natürlich bei seiner Bauart alles vermieden werden, was den Arbeitsstand in leitende Verbindung mit der Erde bringen kann. Aber auch die Art der Benutzung muß diesem Zweck entsprechen. Es dürfen nicht herabhängende Drahtenden geduldet werden. Die Arbeitenden müssen die Berührung mit geerdeten Gegenständen (Masten, Eisenteile von Überführungen, geerdete oder unvollkommen isolierte Schutzdrähte usw.) oder mit Leitungen anderen Potentials sorgfältig vermeiden. Letzteres ist namentlich bei Bahnen, die nach dem Dreileitersystem arbeiten, zu beachten.Google Scholar
  159. § 31. 1)
    Regelmäßiger Polaritätswechsel wird angewendet, um die zerstörenden Wirkungen vagabundierender Ströme zu vermindern. Vergl. ETZ 1902, S. 285. Eine Bahn mit Dreileitersystem besteht in Nürnberg. ETZ 1905, S. 483.*)Google Scholar
  160. § 33. 2)
    Diese Erdung ist nicht absolut zuverlässig. Wenn z. B. bei trockenem Wetter Sand auf den Schienen liegt, so kann das Untergestell unter Umständen volle Betriebsspannung gegen Erde aufweisen. Auch trockener Schnee kann die leitende Verbindung zwischen Badreifen und Schienen aufheben. Es ist jedoch kein anderes betriebsmäßig brauchbares Mittel bekannt, um die Erdung in höherem Maße sicher zu stellen.Google Scholar
  161. § 34. 1)
    Im allgemeinen gelten für die Maschinen u. dgl. in Fahrzeugen dieselben Vorschriften, wie sie im § 22 für Maschinen in Kraftwerken aufgestellt sind. Da der Kaum be-. schränkt ist und heftige Bewegungen vorkommen, so sind unter Umständen Geländer, Schranken oder Verkleidungen nötig, um gefahrbringende Berührungen zu verhüten.Google Scholar
  162. § 35. 2)
    Von der Erfüllung der nach § 22 für stationäre Akkumulatoren gültigen Vorschriften kann in den Fahrzeugen teilweise abgesehen werden, weil Fehlerstellen, die sich in einem Fahrzeug ausbilden, nicht in demselben Maße auf das ganze Netz und die Sicherheit des ganzen Betriebes von Einfluß sind. wie in den Kraftwerken. Ein Wagen läßt sich leicht und rasch abschalten und außer Betrieb stellen. Die doppelte Isolierung der einzelnen Zellen ist bei der räumlichen Beschränkung nicht durchführbar. Bei der regelmäßigen Untersuchung der Fahrzeuge sind verschüttete Flüssigkeiten sorgfältig zu entfernen.Google Scholar
  163. 3).
    Vgl. § 8 d) der Vorschriften für die Errichtung elektrischer Starkstromanlagen, S. 43 unter7).Google Scholar
  164. § 36. 4)
    Die Unterscheidung zwischen „Fabrstromleitungen“ und „den übrigen Leitungen“ ist zu beachten. Zu den Fahrstromleitungen zählen alle, welche unmittelbar mit den Motoren und ihrem Zubehör zusammenhängen. Die übrigen Leitungen sind hauptsächlich die zur Beleuchtung, Heizung, Signalgebung dienenden. Ihre Bemessung regelt sich nach § 11. Für die Fahrstromleitungen dagegen ist eine stärkere Belastung oder, nach dem gewählten Wortlaut, eine höhere Normalstromstärke der vorgeschalteten Sicherung zulässig; da nämlich beim Betrieb von Fahrzeugen, besonders von Straßenbahnen, nicht mit dauernd gleichmäßigen Strombelastungen, sondern mit einer kurzen Aufeinanderfolge von hohen und niederen Belastungen mit zwischenliegenden stromlosen Pausen zu rechnen ist, so wird die Erwärmung der Drähte stets geringer sein, als der Dauerbelastung mit der Normalstromstärke entspricht. Wegen dieser Verhältnisse ist es auch nicht möglich, bei der Bemessung des Leitungsquerschnittes von der „Normalstromstärke“ als solcher auszugehen, da diese nicht ermittelbar ist; sondern es ist von der Stärke der Sicherung auszugehen, die ihrerseits sich nach der Belastungsfähigkeit des Motors und damit nach den Betriebsverhältnissen richtet.Google Scholar
  165. 2).
    Vom richtigen Arbeiten der Bremsen hängt die Sicherheit des Fahrzeuges ab. Der Leitungsquerschnitt darf daher hier keine Rolle spielen; selbst wenn, etwa bei Solenoidbremsen, nicht der volle Arbeitsstrom wirkt.Google Scholar
  166. 3).
    An bestimmten Stellen, z. B. unterhalb der Sitzbänke ist eine gesicherte Verlegung blanker Leitungen möglich. Am Untergestell des Wagens werden sie in der Regel dem Bespritzen durch Wasser sowie der Berührung mit fremden Metallteilen nicht entzogen werden können; da hierdurch Lichtbogenbildung veranlaßt werden kann, so wird man an dieser Stelle blanke Leitungen nur soweit verwenden, als durch die Rücksicht auf Kühlung (Widerstände) oder auf gefährliche Erwärmung oder chemische Angriffe isolierte Leitungen ausgeschlossen sind.Google Scholar
  167. 4).
    Es ist auch auf abtropfendes Öl Rücksicht zu nehmen, das Gummileitungen angreift. Nicht nur elektrische Heizungen, sondern auch Öfen und Dampfheizkörper kommen vor.Google Scholar
  168. 5).
    Die Erschütterungen des Wagens machen Schraubensicherungen nötig. Leitungen, die sich aus den Verbindungen gelöst haben, sind gelegentlich die Ursache gewesen, daß das Fahrzeug die Betriebsspannung angenommen hat und Unfälle entstanden sind.Google Scholar
  169. 6).
    Mit Recht ist die hier zugestandene Abweichung von den bei stationären Anlagen zulässigen Verlegungsarten auf solche Wagen beschränkt, die bei Brandgefahr leicht verlassen werden können. Bei Wagen für elektrische Hauptbahnen und Hochbahnen werden nur die in den Vorschriften für die Errichtung elektrischer Starkstromanlagen allgemein zulässigen Verlegungsarten benutzt.Google Scholar
  170. 7).
    Es kommen hier hauptsächlich die Anschlüsse für Beleuchtungsstrom und Bremsstrom in Betracht. Die oberhalb des Wagendaches angeordneten Verbindungsleitungen können in vielen Fällen durch entsprechende Ausladung des vorderen und hinteren Wagendaches der zufälligen Berührung entzogen werden. Ist dies nicht möglich, so ist sorgfältige Umhüllung der Leitung (Gummischlauch, Lederhülle) nötig.Google Scholar
  171. 8).
    Die Kontaktstücke sind durch überragende Schutzhüllen oder durch Schutzkappen der zufälligen Berührung zu entziehem.Google Scholar
  172. 9).
    Die Bestimmungen unter i) und k) haben bauptsächlich die zahlreichen und verwickelten Leitungen im Untergestell der Wagen im Auge. Dort ist der Raum beschränkt, gleichzeitig sind Lagenänderungen dieser Leitungen, auch Beschädigungen derselben durch Abscheuern oder durch angeschleuderte Steine, Metallteile und dgl. nicht ausgeschlossen. Dadurch sind wiederholt Lichtbogen zwischen den Leitungen und benachbarten Metallteilen entstanden.Google Scholar
  173. § 38. 1)
    Der Fahrer bedient häufig mit einer Hand den Fahrischalter mit der andern die Bremse. Da letztere durch die Radkränze geerdet ist, so würde der Fahrer elektrischen Schlägen ausgesetzt sein, sobald der Bedienungsgriff öder das Gehäuse des Fahrschalters höhere Spannung annimmt. Sind die Plattformen vom Untergestell isoliert und die Erdung der Schaltergriffe unterlassen, so ist auch der Griff der Bremse gegen deren Gestänge gut zu isolieren.Google Scholar
  174. 2).
    Es ist vorgekommen, daß Wagen durch Unberufene in Gang gesetzt wurden und alsdann nicht mehr gebremst werden konnten. Zweckmäßig wird die Einrichtung so getroffen, daß bei abgenommenem Griff nicht nur der Fahrstrom ausgeschaltet, sondern außerdem die Bremsschaltung hergestellt ist, damit auch auf Neigungen eine unbeabsichtigte Bewegung nicht eintreten kann.Google Scholar
  175. § 39. 3)
    Eine Hauptsicherung ist auch dann nötig, wenn bei mehreren parallel geschalteten Motoren jeder mit einer Teilsiohelung ausgerüstet ist.Google Scholar
  176. 4).
    Die Kurzschlußbremse dient oft als Notbremse. Ein allzuhohes Ansteigen des Stromes wird dabei durch das Schleifen der Räder verhindert.Google Scholar
  177. §40.1)
    Jede unbeabsichtigteUnterbrechung der Erdleitungen oder der Bremsstromkreise soll verhindert werden. Umschalterkönnen im Bremsstromkreis vorhanden sein, z. B. solche, die den Bremsstrom im Winter auf Heizkörper, im Sommer auf andere Widerstände leiten: sie sind aber so einzurichten, daß das Umschalten ohne Unterbrechung erfolgt. Bei Anhängewagen sind in der Regel selbsttätige Einrichtungen vorgesehen, die den Bremsstromkreis auch dann geschlossen halten, wenn der Anhängewagen abgekuppelt ist.Google Scholar
  178. § 41. 2)
    Obwohl nach §27 1) der Bahnvorschriften auch die Fahrleitung mit Blitzschützern auszurüsten ist, wurde es doch für nötig erachtet, auch noch für jeden Motorwagen einen solchen zu fordern. Es ist nicht verboten, die Blitzschützer zeitweilig z. B. im Winter, abzuschalten.Google Scholar
  179. § 42. 1)
    Vergl. § 16 c der Vorschriften für die Errichtung elektrischer Starkstromanlagen, S. 76 unter 6). Die Lampen in den Wagen sind meist in Hintereinanderschaltung und mit höherer Spannung betrieben als in Bausanlagen üblich ist. Das Berühren der unter Spannung stehenden Teile muß daher besonders sorgfältig verhindert werden.Google Scholar
  180. 43. 2)
    Bestimmte Werte der Isolation sind nicht vorgeschrieben. Anhaltspunkte über die Ausführung der Messungen und für die Würdigung ihrer Ergebnisse finden sich im § 5 der Vorschriften für die Errichtung elektrischer Starkstromanlagen und den Erläuterungen dazu, S. 28.Google Scholar
  181. § 44. 3)
    In jedem sachgemäß betriebenen Bahnunternehmen werden die wesentlichen Teile in kleineren Zwischenräumen gesonderten Teiluntersuchungen unterzogen, die in erster Linie plen Interessen des Betriebes dienen. In den vorliegenden Vorschriften ist von diesen Untersuchungen nicht die Rede, vielmehr bleibt es jedem Betriebsleiter überlassen, sie in dem Umfange und in solchen Perioden anzuordnen, wie es den Verhältnissen entspricht. Dagegen dienen die im § 44 vorgesehenen Haupt Untersuchungen der Überwachung des ganzen Unternehmens. § 44 setzt fest, wie viele derartige Untersuchungen der Regel nach am Platze sind.Google Scholar
  182. § 45. 1)
    Vgl. die „Vorschriften für den Betrieb elektrischer Starkstromanlagen“.*)Google Scholar
  183. 2).
    An Fahrdrähten kann wegen der isolierten Arbeitsbühne des Turmwagens auch ohne Ausschaltung gearbeitet werden. Soweit es der Betrieb erlaubt und bei größeren Arbeiten, z. B. beim Anbringen neuer Spanndrähte, wird man jedoch die Streckenunterbrecher öffnen und zur Sicherheit die Erdung vornehmen, die sich mittels der Schienen leicht ausführen läßt. Besonders zu beachten ist auch die Gefahr, die mit der Berührung von Fernsprechdrähten oft verbunden ist, wenn sie am gleichen Gestänge mit Hochspannungsleitungen laufen.Google Scholar
  184. 3).
    Vgl. § 8 der Vorschriften für den Betrieb elektrischer Starkstromanlagen, S. 169.Google Scholar
  185. 4).
    Bei Arbeiten mittels des Turmwagens kann der Kutscher als zweite Person dienen, wenn ihm entsprechende Verhaltungsregeln gegeben sind.Google Scholar
  186. § 46. 1)
    Außer trockenem Sand kann auch Kohlensäure, die in den bekannten Eisenflaschen bereit gehalten wird, als Löschmittel dienen. Das Bespritzen brennender Teile mit Wasser kann Kurzschluß bewirken und so den Brand verstärken, außerdem verdirbt es Leitungen und Apparate. Vgl. Vorschriften für den Betrieb elektrischer Starkstromanlagen, §4, Regel 3, sowie die Leitsätze „Empfehlenswerte Maßnahmen bei Bränden“ am Schlusse dieses Buches.Google Scholar
  187. § 47. 2)
    Vgl. S. 161, u. 174.Google Scholar

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1921

Authors and Affiliations

  • C. L. Weber

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