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Zusammenfassung

Nach Einpflanzung des von Maatz und Bauermeister entwickelten, macerierten Rinderknochens in das Muskellager des Menschen sahen wir in einem Zeitraum von 14 bis 93 Tagen keine Knochenneubildung, lediglich bindegewebige Abkapselung und Resorption des Fremdmaterials. Wir wählten das Weichteillager, da von Bauermeister 1958 in 50% der Implantationen macerierter Späne in die autochthone Rückenmuskulatur des Hundes Knochenneubildung beobachtet wurde. In der Monographie von Bauermeister wird auf S. 95, Abb. 38, ein macerierter Spongiosaspan in der autochthonen Rückenmuskulatur wiedergegeben. Die Abbildung enthält nach einer Implantationszeit des Spanes von 15 Tagen reichlich Knochenneubildung. Der geflechtartige, junge Knochen liegt zum großen Teil außerhalb des Implantates (re. im Bild). Will man die Osteogenese dem Spanimplantat zuschreiben, so sollte die hauptsächliche Knochenneubildung auch im Bereich des Spanes liegen. Uns scheint der neue Knochen eher von einem nahegelegenen, bei der Operation geschädigten Querfortsatz der Wirbelsäule zu stammen.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1970

Authors and Affiliations

  • L. Schweiberer

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