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Zusammenfassung

Die Fischeier (oder der Fischrogen) werden entweder in und ebenso wie das Sperma (die Milch) mit den Fischen selbst — z. B. in Karpfen und Heringen u. a. — oder erst nach Zubereitung als Kaviar genossen. Gegenüber den Vogeleiern1) ist der Verbrauch von Fischeiern nur gering.

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Literatur

  1. 1).
    Aus den Angaben der Vierteljahrshefte für Statistik berechnet.Google Scholar
  2. 2).
    Größtenteils Rogen für Fischereizwecke; vgl. unten.Google Scholar
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    Nach einer Zeitungsnotiz (Köln. Volkszeitung vom 23. III. 1913, 2. Blatt) wird der künstliche Rogen aus einer Mischung von Roggen, Weizen oder auch Erdnußöl, etwas Casein, Fischöl, getrocknetem Blut, Knochenmehl und vielleicht noch anderen Stoffen hergestellt. Diese werden in kochendem Wasser zu einem Teig geknetet und dann mit gestoßenen Heringsköpfen und etwas Seesand vermengt. Der Mißerfolg dieses Köders hängt nicht zum mindesten damit zusammen, daß er verhältnismäßig leicht in Gärung übergehen und dann ein Massensterben von Sardinen hervorrufen kann. Der auf einen wirksamen Ersatz des natürlichen Rogens als Sardinenköder ausgesetzte Preis von 20000 M. hat bisher noch nicht seinen Gewinner gefunden.Google Scholar
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    Auch Kaviar von anderen Fischen, die die Finnen des breiten Bandwurmes im Fleisch enthalten können (Hecht, Barsch, Bachforelle, Seeforelle, Saibling, Äsche, Wandermaräne, kleine Maräne) (vgl. J. König und A. Splittgerber, Bedeutung der Fischerei f. d. Fleischversorgung, S. 160), dürften in solchen Gegenden, in denen der Bandwurm häufig ist, aus gleichem Grunde für den Menschen gefährlich werden können.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1913

Authors and Affiliations

  • Johannes Großfeld
    • 1
  1. 1.BentheimDeutschland

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