Frauenerwerbsarbeit und Familienleben

  • Edmund Fischer

Zusammenfassung

Die moderne Sozialpolitik hat bereits auf allen wesentlichen Gebieten des sozialen Lebens, wo sich eine staatliche, kommunale oder organisatorische Hilfe notwendig machte, eine Einwirkung wenigstens versucht, oder es haben sich jedenfalls Stimmen erhoben, um ein sozialpolitisches Einschreiten zu veranlassen. Auch die Berufstätigkeit der Frauen hat soziale Gesetze oder andere soziale Maßnahmen veranlaßt. Aber alle bisherigen sozialpolitischen Maßnahmen gegen die Schäden, die aus der weiblichen Berufstätigkeit, vor allem aus der Fabrikarbeit der Frauen, erwachsen, haben im wesentlichen nur den Schutz der Frau als Arbeiterin zum Ziele. Sie richten sich gegen Beschäftigungen, die dem weiblichen Organismus besondere Nachteile zufügen können, gegen ungesunde Arbeitsräume, gegen eine zu lange Arbeitszeit, oder sie verlangen eine Schonzeit für schwangere Arbeiterinnen und Wöchnerinnen oder dergleichen.

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Referenzen

  1. 1).
    Siehe: Die Aufgaben der Frauenerwerbsarbeit für die Gesetzgebung. Archiv für Rechts- und Wirtschaftsphilosophie. V. Band. Heft 1.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1914

Authors and Affiliations

  • Edmund Fischer

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