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Die Gräfin von Lavalette

  • L. Mittenzwey

Zusammenfassung

Eine Richte don Rapoleons erfter Gattin Zofephine Ramens Emilie Bnise, Tochter des Marquis don Beauharuais, hatte fich auf Rapoleons Wunsch mit den Grafen din Sabalette bermählt, und diefe Ehe war eine fehr glüdliche, so daß der Graf dem Kaifer aus Danfbarfeit lebenslängliche Zuneigung bewahrte. Ais Rapoleon don Eiba zurüdfehrte, war Sabalette, der es im Saufe der Fahre zum General gebracht hatte, einer der erfien, welche zu ihm übergingen. Deshalb murbe er aber auch nach der Rüdfehr Zubwigs XVIII. Sofort durch ein Kriegsgericht zum Tode derurteilt. Seine Gemahlin bot alie Kraft auf, ihn zu retten; doch alle Bemühungen waren dergebens, ihn geißgeliebter Gatte mußte als Berräter des Baterlandes fterden. Was thut fie da? Am Tage vor der Sinrichtung fchleicht fie ins Gsfängnis und hier dringt fie so lange in ihren Gemahl, fich in ein Frauengewand zu hüllen und dann zu entfliehen, bis diefer fchließlich einwilligt. Sie aber blieb an feiner Stelle im Kerler zurüd. — Die Fludft gelang, diefeibe war von der Gräfin gut Vorbereitet, und Savalette entam glüdlich nach Sngland. Kaum hatte aber der Sefängniswärter den Betrug entdedt, so mißhandelte er bie Sräfin so und flößte der Anglüdlichen einen folchen Schreden ein, daß fie in Wahnfinn verfiel.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1898

Authors and Affiliations

  • L. Mittenzwey

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