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Graphisches Verfahren

  • Richard Rossin

Zusammenfassung

Sind nur die Felder rechts von der Stütze C(n + 1) belastet, so wirken, wie wir soeben gesehen, am Felde ln bloß die beiden Momente μn und μ(n + 1), die in einem unveränderlichen gegenseitigen Verhältnis stehen und entgegengesetzte Vorzeichen aufweisen (Fig 24) Die Momentenfläche ist somit durch ein überschlagenes Viereck dargestellt und besitzt stets den gleichen Nullpunkt Jn, der die Strecke ln im Verhältnisse \( {\chi _n} = \frac{{{\mu _n}}}{{{\mu _n} + 1}} = \frac{{{i_n}}}{{{k_n}}} \) teilt Ebenso läßt sich, wenn nur die Felder l0 bis l(n-1) belastet sind, ein Punkt Kn auffinden, der die gleiche Strecke ln im Verhältnisse \( {\chi '_n} = \frac{{{{i'}_n}}}{{{{k'}_n}}} \) teilt (Fig 24a) Bereits Fontviolant1) wies auf diese charakteristischen Punkte, die er als Festpunkte (points fixes) bezeichnete, hin und verwertete sie in sehr zweckmäßiger Weise für die graphische Berechnung Diese soll hier mit Rücksicht auf die späteren Anwendungen in etwas abgeänderter Form vorgeführt werden

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Referenzen

  1. 1).
    Memoire sur le calcul des poutres continues, Bulletin de la Société des Ingenieurs civil 1885, im Auszuge in Ponts metalliques à travées continues. Von Prof. W. Ritter für veränderliches Trägheitsmoment erweitert in Anwendung der graphischen Statik, III, Zürich 1900.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1914

Authors and Affiliations

  • Richard Rossin

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