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Klinik und Therapie der Thrombopenien

  • R. Schoen

Zusammenfassung

Die im Gegensatz zu den Thrombopathien mit normaler Plättchenzahl mit Verminderung der Plättchenzahl einhergehenden Thrombopenien werden, wie Sie wissen, in idiopathische (essentielle) und symptomatische (sekundäre) Formen eingeteilt. Bei beiden Gruppen gibt es akute und chronische, oft auch mit schubweisen Exacerbationen einhergehende Verlaufsformen. Ihr Auftreten ist nicht an ein bestimmtes Lebensalter gebunden, bevorzugt aber das jugendliche Alter. Die Blutungsbereitschaft wird meistens bei Plättchenzahlen unterhalb einer zwischen 30000 und 40000 gelegenen kritischen Grenze manifest. Die Blutungen sind nach Form und Lokalisation ziemlich charakteristisch, so daß die Diagnose „Thrombopenische Purpura“ schon durch die äußerliche Betrachtung gewöhnlich zu stellen ist. Der Sammelname Morbus maculosus Werlhofii bezeichnet diesen Zustand, dessen erster Beschreiber gleichzeitig der geniale Organisator meiner Göttinger Fakultät und Universität bei ihrer Gründung 1737 gewesen ist und Albrecht von Haller für diese gewonnen hat.

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Copyright information

© Springer-Verlag Wien 1955

Authors and Affiliations

  • R. Schoen
    • 1
  1. 1.Medizinischen Universitätsklinik in GöttingenDeutschland

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