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Anhang

  • Gerhard Dreßler
  • Heinrich-Karl Podszeck

Zusammenfassung

An Fernmeldeleitungen, die parallel zu Hochspannungsleitungen verlegt sind, treten durch die Beeinflussung zwei Arten von unerwünschten Spannungen auf: eine Störspannung und eine Gefährdungsspannung. Auch bei nicht hochspannungsbeeinflußten Fernmeldeleitungen sind unerwünschte Spannungen zwischen den beiden Nachrichtendrähten vorhanden, sie entstehen jedoch in der Fernmeldeanlage selbst durch Übersprechen aus benachbarten Fernmeldeleitungen, störende Spannungen aus den Hilfsstromquellen und ähnliches. Ihr Effektivwert, die Fremdspannung, wird mit geeigneten Mitteln in den zulässigen Grenzen gehalten. Beim Parallelverlauf der Nachrichtenleitungen mit einer Hochspannungsleitung kommen wesentlich größere unerwünschte Spannungen hinzu, die aus der Hochspannungsanlage in die Fernmeldeanlage übertragen werden. Die einzigen Mittel, diese Spannungen klein zu halten, sind entweder eine Abschirmung der Nachrichtenleitung gegen das Feld der Hochspannungsleitung (was auch mit einer Verkabelung der Hochspannungsleitung und der Fernmeldeleitung nur zum Teil erreichbar ist), oder eine möglichst gleichmäßige Beeinflussung beider Nachrichtendrähte im Feld der Hochspannungsleitung, also eine gute Symmetrierung und Verdrillung, damit keine Spannungsdifferenzen zwischen den beiden Nachrichtendrähten auftreten können.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1952

Authors and Affiliations

  • Gerhard Dreßler
  • Heinrich-Karl Podszeck
    • 1
  1. 1.BerlinDeutschland

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