Sechzehutes Kapitel

  • Elisha Kent Kane

Zusammenfassung

A bei dem fanft gedämpften Liche eines Sonntagabends, am 17. Iuni, als wir, nachdem wir vieler Mühe unfere Bonte burch die Hummocks befürdert, an der offenen Mafferftraß ftanden. Noch vor Mitternach hatten wir den „roten Erich“ ins Maffer gelaffen; aber noch follte e suns nicht fo wohl warden, daß wir uns einfchiffen, den ein fchon lange brohender Sturm brach jeßt los, der Mogenwall warf fich auf den Eifrand und zwang uns durch Losbrechen immer neuer Schollen, unfere Boote und unfere auf dem Eife aufgeftaplte Habe immer weiter rückwärts zu fchaffen. Durch diefe Ardeit wurden wir fo erfchüpft, daß wir für jeßt alle Gedanken an die Ginfchiffung aufgaden und uns faft eine halbe Stunde zurück in den Schuß eines eingefrorenen Gisberges zurückzogen. Doch auch hier wurden wir verfolgt, Es ftürmte die ganze folgende Nacht fürchterlich, unser Cisberg machte sich durch die Eisselder fort, und so verloren wir diese unsere Zufluchtsstätte. Bon neuem mußten wir rüctwärts, und es stand beim Andauern des Sturmes eine Springflut zu befürchten, welche uns verderblich warden mußte. Endlich gewannen wir einen niedrigen Eisberg, dem ich zutraute, daß wir uns im Fall eines gänzlichen Eisbruchs aus ihn würden retten können. Die ganze Eissläche war bereits mit langen Spalten durchzogen und das Eis unter unseren Füßen began merklich zu schaukeln! Hätte ich, den Leuten zu Gesallen, den äußeren Eisweg gewählt gehabt, so gab es schwerlich ein Mittel, den Gesahren des Eisausganges zu entgehen.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1913

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  • Elisha Kent Kane

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