Zusammenfassung

Die Zerreißproben geben auch im Zusammenhang mit dem Ergebnis der Kerbschlagproben noch kein erschöpfendes Urteil über alle für den Konstrukteur wichtigen Eigenschaften des Materials. Sowohl für die ruhende als auch für die im verantwortlichen Betrieb auftretende wechselnde Beanspruchung eines Materials kommt zu obigen Eigenschaften hinzu die Lebensdauer, welche das Material bei ruhenden oder wechselnden Beanspruchungen verschiedener Stärke erreicht. Die Gründe, weshalb die Materialien sowohl vom Hersteller als auch vom Verarbeiter fast ausschließlich auf Zerreißfestigkeit untersucht und außerdem höchstens noch der Kerbschlagbiegeprobe unterzogen werden, sind leicht ersichtlich; sie liegen in der leichten und raschen Durch-führbarkeit dieser Prüfungen, obschon die Ergebnisse derselben oft genug im Gegensatz zu der Art der Beanspruchung im Betrieb stehen.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. 1).
    Umfangreiche Versuchsreihen zum Vergleich der an Flachstäben gefundenen Werte mit den Werten von stark profiliertem Schaufelmaterial konnten noch nicht zum Abschluß gebracht werden.Google Scholar
  2. 1).
    O. Lasche, Paper read on Sept. 4th. International Congress, Glasgow 1901. High-Speed Railway Car of the AEG.Google Scholar
  3. 2).
    Z. d. V. d. I. 1899. O. Lasche, „Elektrischer Antrieb mittels Zahnradübertragung“. Der erste Trieb (Abb. 58) war unmittelbar auf die verlängerte Motorwelle gesetzt, ebenso wurde der zweite Trieb unmittelbar neben dem ersten großen Rad und daneben ein Schwungrad angeordnet, also ohne Elastizität zwischen der großen Masse des Ankers und dem anzutreibenden Pumpengestänge. Trotzdem der erste Trieb nur mit einer Umfangsgeschwindigkeit von 9,8 m/sek. unter Verwendung von Rohhaut lief, traten starke Erschütterungen und Schlage auf, so daß Lagerschrauben und Fundamente ständig gelockert wurden. Trotz der niedrigen Zahn-Beanspruchungen traten nach Wochen und Monaten dauernd Brüche der Triebzähne und des großen Rades ein, Brüche, weicht1 durchaus nicht in der fortschreitenden Abnutzung begründet, sondern lediglich auf die Ermüdung des Materials durch die dauernden Schläge zurückzuführen waren. Richtige Anordnungen für den vorliegenden Kall zeigen Abb. 59 und 60. In dem ersten Falle ist als elastisches (died zwischen Motor und Pumpenvorgelege ein Seiltrieb gesetzt, im zweiten Falle eine elastische Kupplung.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1920

Authors and Affiliations

  • O. Lasche
    • 1
  1. 1.Allgemeinen Elektrizitäts-GesellschaftDeutschland

Personalised recommendations