Zusammenfassung

In diesem Abschnitt kann nur eine kurz gefaßte Darstellung der wichtigsten maschinentechnischen Messungen gegeben werden. Elektrotechnische Messungen werden nicht behandelt. Im Vordergrund steht die grundsätzliche Behandlung der Druck- und Mengenmessungen; die konstruktiven Einzelheiten der Meßgeräte werden nur in einigen Beispielen gestreift. Das gilt auch für die Messungen der Bremsleistung und der indizierten Leistung der Maschinen und für die Untersuchung der Rauchgase. Für eingehendere Unterrichtung sei besonders auf das Werk von Gramberg 1 verwiesen. Ausführlicher wird auf die betriebsmäßigen Messungen an Drucklufthämmern eingegangen, die sonst im Schrifttum erst wenig behandelt sind.

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Literatur

  1. 1.
    Grambero, A.: Technische Messungen bei Maschinenuntersuchungen und zur Betriebskontrolle, 7. Auflage. Berlin/Göttingen/Heidelberg: Springer 1953.CrossRefGoogle Scholar
  2. 2.
    Indikatoren siehe Ziffer 298.Google Scholar
  3. 1.
    Wegen Wettermessungen mittels Anemometers vgl. HEISE/HERBST/FRITZSCHE, 1. Band.Google Scholar
  4. 2.
    Die zählenden Messer für Wasser und Luft entsprechen den elektrischen Motorzählern.Google Scholar
  5. 3.
    Die technisch sehr wichtige Partial-oder Teilstrommessung (vgl. die späteren Abb. 607 und 626) wird in der Elektrotechnik in genau derselben Weise angewendet.Google Scholar
  6. 1.
    Mittels besonderer Einrichtungen sind die anzeigenden und registrierenden Messer auch zählend ausführbar.Google Scholar
  7. 1.
    Nach Gramberg.Google Scholar
  8. 1.
    Vgl. Ziffer 284.Google Scholar
  9. 2.
    Vgl. Ziffer 291.Google Scholar
  10. 1.
    Außer den nassen gibt es auch trockene Gasuhren, die aus zwei sich gegenseitig steuernden Blasebälgen bestehen.Google Scholar
  11. 2.
    Nach Gramberg.Google Scholar
  12. 1.
    Gesetz von Torricelli.Google Scholar
  13. 1.
    Für alle Gase gilt bei geringem Druckabfall w = y2 gh und h = 2, worin h der in m Gassäule angegebene 1 Staudruck ist. Setzt man 1 m Gassäule vom spezifischen Gewicht y kg/m3 = y mm WS und 1 mm WS = 1 m Gassäule und bezeichnet man den in mm WS gemessenen dynamischen Druck mit h, so entstehen die oben angegebenen Formeln.Google Scholar
  14. 2.
    Das dargestellte Staugerät hat die von Peandtl angegebene Form; der Kopf ist halbkugelförmig, wodurch das Gerät gegen geringe Schiefstellung unempfindlich ist. Bei guten Staugeräten stimmt der angezeigte Druck mit dem errechneten überein, so daß keine Berichtigung erforderlich ist.Google Scholar
  15. 3.
    Wo man mißt, soll die Strömung möglichst ungestört sein; man darf also nicht in der Nähe von Krümmungen und Einbauten messen. Um die mittlere Geschwindigkeit genauer zu bestimmen, messe man die Geschwindigkeit über einem oder über zwei sich kreuzenden Durchmessern, und zwar in der Rohrmitte sowie zu beiden Seiten der Rohrmitte in den von der Mitte gemessenen Abständen gi = 0,27 d, g2 = 0,35 d, g3 = 0,42d und g4 = 0,47 d. Das arithmetische Mittel der 9 Messungen ist die mittlere Geschwindigkeit, weil die einzelnen Messungen auf den Schwerlinien gleichgroßer Ringflächen vorgenommen sind.Google Scholar
  16. 1.
    Vgl. hierzu die Regeln für Durchflußmessungen des Vereines deutscher Ingenieure, denen auch die genauen Durchflußbeiwerte und Abmessungen der Meßleitungen zu entnehmen sind.Google Scholar
  17. 1.
    Um an bestehenden Leitungen Versuche zu machen, kommt oft die Blende in Frage, weil sie am schmalsten baut; in ihrer einfachsten Form ist sie ein ausgeschnittenes Blech, das man bequem zwischen die Rohrflansche schieben kann. Zwecks genauerer Messung wende man die in den Regeln für Durchflußmessungen festgelegte Blenden-form an, bei der beide zu messenden Drücke p1 und p2 an der Blende selbst entnommen werden, und zwar aus Ringkammern, die am ganzen Umfange mit dem Wasser-oder Luftstrome in Verbindung stehen, so daß man in sich ausgeglichene Drücke entnimmt.Google Scholar
  18. 2.
    Das lange Venturirohr hat mehr Reibung als die kürzere Düse.Google Scholar
  19. Das spezifische Gewicht von Quecksilber ist = 13,55 kg/dm3 gesetzt, weil nicht bei 0°C, sondern meist bei etwa 20° C gemessen wird.Google Scholar
  20. In den angegebenen Formeln ist berücksichtigt, daß bei Wassermessung gemäß vorstehender Ziffer 1 mm abgelesene Quecksilbersäule nur 12,55 mm WS bedeutet.Google Scholar
  21. 1.
    Dem Diagramm liegen mittlere Durchflußbeiwerte a zugrunde. Die Düsendurchflußmengen gelten angenähert auch für Venturirohre.1 Das wirkliche Druckgefälle ist in diesem Falle kleiner als das abgelesene, weil 1 mm QS hier nur 12,55 mm WS bedeutet, vgl. Ziffer 291. Hoffmann, Bergwerksmaschinen, 5. Aufl. (Neudruck)Google Scholar
  22. 1.
    Der Dampfmesser wird auch mit elektrischer Fernanzeige und -zählung gebaut.Google Scholar
  23. 2.
    Derartige Messer liefert die Firma PreBluftindustrie MAX L. FBONncG, Dortmund-Körne. Auch der Scheibenmesser von Siemens & Halske wird als Druckluftmesser ausgeführt.Google Scholar
  24. 1.
    Vgl. C. Horrmann: Über das Prüfen von Abbau- und Bohrhämmern. Z. kompr. flüss. Gase XXXIII. Jg. (1937/38) S. 125 und 141; Prüfergebnisse von Drucklufthämmern. Der Bergbau 1936, S. 53 und 67.Google Scholar
  25. 1.
    Vgl. C. Ho raxA1:’Ober die Hammer-Prüfstelle des Maschinenlaboratoriums der Bergschule Bochum. Der Bergbau 1932 Nr. 10.Google Scholar
  26. 1.
    Vgl. C. HoFFMArrx: Das Hauhinco-Betriebsprüfgerät für Abbauhämmer und seine Anwendung. Schlägel & Eisen 1954, S. 1 und 27.1 Vgl. Abb. 599.Google Scholar
  27. 1.
    Vgl. C. HoinmANN: Über Leistung von Druckluftschlagwerkzeugen und Eichung von Leistungsprüfern. Der Bergbau 1931 Nr. 14.Google Scholar
  28. 1.
    Ober Zweck und Bedeutung der Rauchgasprüfung vgl. Ziffer 31, 32 und 40.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1956

Authors and Affiliations

  • C. Hoffmann
    • 1
  1. 1.Bergschule BochumBochumDeutschland

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