Die Bewegung des Blutes in den Gefäßen

  • Rudolf Höber

Zusammenfassung

Nachdem wir den Motor kennen gelernt haben, welcher das Blut in seine Bahnen hineintreibt, wenden wir uns zur Lehre von den Gesetzen, welche das Strömen des Blutes in den Gefäßen beherrschen, zur Hämodynamik. Wir wollen jedoch dies Studium statt an dem komplizierten Naturobjekt mit seinen vielfachen Verzweigungen, mit der Biegsamkeit und der Elastizität seiner Wände und mit den rhythmischen Impulsen, die sein Inhalt erfährt, vorerst an einem einfachen Modell vornehmen. An die Stelle des Herzens tritt dabei (siehe Abb. 45) ein großes Reservoir (R), bis zur Höhe s mit Wasser gefüllt, an dessen Boden seitlich ein horizontals Rohr entspringt. Der hydrostatische Druck am Boden des Gefäßes repräsentiert den vom Herzen entwickelten Druck. Das Reservoir ist so groß gewählt, daß während eines kurze Zeit dauernden Auslaufs das Niveau sich nicht wesentlich senkt.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1920

Authors and Affiliations

  • Rudolf Höber
    • 1
  1. 1.Universität KielDeutschland

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