Äußere Beobachtungen an Werkzeugstahl, wie er in den Handel kommt

  • Joh. Schiefer
  • E. Grün

Zusammenfassung

Der Verbraucher von Werkzeugstahl beachte beim Empfange der Lieferung bzw. vor Weiterverarbeitung zu Werkzeugen folgendes:
  • Der erhaltene Stahl muß frei sein von Rissen, Nähten, Schuppen u. ä. m.

  • Risse sind an der Oberfläche des Stahles durch kurze, gerade in der Längsrichtung verlaufende Linien erkennbar. Sie lassen sich mit Sicherheit durch Überfeilen der betr. Stellen freilegen und feststellen.

  • Nähte laufen ebenfalls parallel zur Längsrichtung, meist an zwei einander gegenüberliegenden Seiten oder Kanten, selten an einer Seite. Sie entstehen durch das seitliche Austreten des Stahles beim Walzen oder Schmieden im Gesenk und durch das Umlegen und Eindrücken des ausgedrückten Materiales bei der Weiterverarbeitung.

  • Schuppen bestehen aus einzelnen im Bogen verlaufenden oder aus mehreren zusammenhängenden Bogen bestehenden Linien, Sie rühren meist von nicht entfernten Saigerkörnchen an der Blockoberfläche, Schlackenresten oder von beim Gießen des Stahles entstandenen Gußschalen her, seltener von Schmiedeoder Walzfehlern.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1921

Authors and Affiliations

  • Joh. Schiefer
    • 1
  • E. Grün
    • 2
  1. 1.Maschinenbauschulen und den Kursen für HärtetechnikGewerbeförderungsanstalt für die RheinprovinzDeutschland
  2. 2.Gewerbeförderungsanstalt für die RheinprovinzDeutschland

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