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Beschreibung der einzelnen Verfahren

  • Bernhard Osann

Zusammenfassung

Man zieht 4 Drähte aus dem Bündel, um etwa 1/2 g zu haben, faltet sie zusammen und legt das Bündel 15 Minuten in ein Becherglas mit Äther2), um das Fett zu entfernen, hebt es mit einer Pinzette heraus, schüttelt den anhaftenden Äther ab und trocknet im Exsikkator 25 Minuten. Den gebrauchten Äther gießt man als,,Spüläther“ in eine kenntlich gemachte Flasche, um ihn später zum gleichen Zwecke zu benutzen. Der gewogene Blumendraht wird in einen Meßkolben von 500 ccm gebracht und 25 ccm Salzsäure (1,124) eingeführt. Nach dem Lösen auf dem Sandbade wird oxydiert. Man fügt aus einem kleinen Meßgläschen, noch besser aus einem Tropffläschchen Salpetersäure (1,4) tropfenweise in die ständig kochende Lösung ein und beobachtet ein Trübewerden, bis dann plötzlich ein starkes Aufschäumen eintritt. Ein weiterer Tropfen Salpetersäure bewirkt dann kein Aufschäumen der nunmehr klar gewordenen Lösung. Dieser Farbenumschlag und das Aufhören des Aufschäumens kennzeichnet das Ende des Vorgangs. Man fügt 200 ccm Wasser hinzu und kocht bis zum Verschwinden der gelben Dämpfe. Ein Stück zur Hälfte angefeuchteten Jodkaliumstärkepapiers (am besten fertig bezogen) darf nicht mehr an der Übergangsstelle blau werden, wenn man es über die Kolbenmündung hält.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1915

Authors and Affiliations

  • Bernhard Osann
    • 1
  1. 1.Königl. Bergakademie in ClausthalClausthalDeutschland

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