Zusammenfassung

Wie die einleitenden Literaturzitate zeigen, ist das SCO bereits bei einer großen Zahl von Wirbeltierarten licht- wie elektronenmikroskopisch untersucht. Zudem existiert eine ganze Reihe von Arbeiten, welche eine umfassende Zusammenschau der Problematik des SCO in bezug auf Morphologie und Funktion bieten (Oksche, 1961, 1969; Palkovits, 1965; Mautner, 1965; Meinel, 1967; Sterba, 1969; u.a.). Aus derartigen Übersichten und ebenso aus der Erörterung unserer Befunde geht hervor, daß es sich bei den meisten der morphologisch differenten Befunde bei bestimmten Species nur um quantitative Abweichungen von einem cytodynamischen Grundprinzip des Organs handelt ; die Abweichungen werden durch specieseigentümlich starke Ausprägungen oder aktivitätsabhängige Verschiebungen allgemeiner Strukturmerkmale dargestellt. In diesem Sinne ist z.B. die Zerklüftung der subcommissuralen Zellkerne bei der Maus als — in ihrer Bedeutung allerdings noch nicht ganz geklärte — quantitative Variante aufzufassen. Es ist nicht anzunehmen, daß regelmäßig konturierte und zerklüftete Kerne die Synthese von Ribonucleinsäuren, d.h. ihren Beitrag zur Proteinsynthese, auf grundsätzlich verschiedene Weise durchführen.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1970

Authors and Affiliations

  • Heike Herrlinger
    • 1
  1. 1.Institut für Histologie und experimentelle BiologieUniversität MünchenDeutschland

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