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Einrichtungen zum selbsttätigen Parallelschalten

  • Werner Skirl

Zusammenfassung

Je größer die parallel zu schaltenden Maschinen sind, mit um so größerer Sorgfalt muß das Parallelschalten erfolgen, da mit der Leistung der Maschineneinheiten auch die Energie der Ausgleich -ströme anwächst. Die bei ungenauem Parallelschalten entstehenden Ausgleichströme werden naturgemäß umso größer, je größer die durch sie zu beschleunigenden bzw. zu verzögernden Massen sind. Bei Maschinen mit großen Schwungmassen können daher die Ausgleichströme so groß werden, daß sie den Betrieb der bereits laufenden Maschinen stören. Diese Störungen sind, wie wir früher gesehen haben, teils mechanischer, teils elektrischer Natur. Die durch Phasenverschiedenheit verursachten Ausgleichströme wirken mechanisch auf die Maschine zurück und suchen sie mit einem Ruck in die der Phasengleichheit entsprechende Stellung zu bringen. Hierbei werden nicht nur die umlaufenden Teile der Maschine mechanisch sehr stark beansprucht, sondern auch die Wickelungen, so stark, daß sich die Spulenköpfe unter Umständen verbiegen. Etwaige Spannungsverschiedenheiten beim Parallelschalten geben dagegen im wesentlichen nur elektrische Rückwirkungen.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1921

Authors and Affiliations

  • Werner Skirl

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