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Elektrische Meßinstrumente

  • Rudolf Krause
  • Georg Jahn
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Zusammenfassung

Zur Messung der elektrischen Größen: Ampere, Volt und Watt sowie auch der Phasenverschiebung und Stromwechselzahl werden die Wirkungen der dynamischen und statischen Elektrizität benutzt, also:
  1. a)

    Die Ablenkung einer im Felde eines kräftigen Dauermagneten drehbar gelagerten Spule bei Stromdurchgang — elektromagnetische Drehspulinstrumente;

     
  2. b)

    die Anziehung eines beweglichen Eisenkörpers von einer festen stromdurchflossenen Spule bzw. die Abstoßung eines festen und eines beweglichen Eisenkörpers, wenn beide von einer stromdurchflossenen Spule gleichpolig magnetisiert werden — elektromagnetische Weicheiseninstrumente;

     
  3. c)

    die Anziehung bzw. Abstoßung zweier stromdurchflossener Spulen, von denen die eine fest, die andere beweglich angeordnet ist — elektrodynamische Instrumente, Elektrodynamometer (kurz Dynamometer genannt);

     
  4. d)

    die Ausdehnung (Längenänderung), die ein stromdurchflossener Draht infolge der Wärmewirkung des Stromes erfährt — Hitzdrahtinstrumente;

     
  5. e)

    die Ablenkung, welche eine Kupfer- oder Aluminiumscheibe infolge der in ihr induzierten Wirbelströme in einem Drehfeld erleidet — Induktions-, Ferraris- oder Drehfeldmeßgeräte;

     
  6. f)

    die Kraftwirkung zwischen elektrisch geladenen Körpern — elektrostatische Instrumente oder Elektrometer (nur für Spannungsmessungen).

     

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Notes

Referenzen

  1. 1).
    Physik. Zeitschrift Bd. 4, S. 881.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1920

Authors and Affiliations

  • Rudolf Krause
  • Georg Jahn

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