Advertisement

Zusammenfassung

Die Anordnung des Hinterachsantriebes, worunter alle zwischen dem Wechselgetriebe und den Treibrädern des Wagens liegenden Teile des Wagengetriebes zusammengefaßt sein mögen, wird im wesentlichen dadurch bedingt, ob es sich um einen Wagen mit Treibwelle (Kardanwagen) oder um einen Wagen mit Kettenübertragung handelt, vgl. Fig. 8 bis 11, S. 7 und 8. Bei Kardan wagen schließt sich an das Wechselgetriebe die Gelenkwelle, an deren Ende ein in dem Hinterachsgehäuse sitzendes Ausgleichgetriebe die zu den Treibrädern führenden Querwellen antreibt, bei Kettenwagen zweigen die Querwellen in der Regel schon von dem Gehäuse des Wechselgetriebes ab, das somit zugleich das Ausgleichgetriebe aufnimmt, und von den Enden dieser Wellen werden mit Hilfe von Ketten die auf den Enden der Hinterachse lose sitzenden Hinterräder bewegt.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. 1).
    The Horseless Age, 16. November 1910.Google Scholar
  2. 2).
    Z. Ver. deutsch. Ing. 1903, S. 221.Google Scholar
  3. 1).
    Normalien sind z. B. in The Horseless Age vom 18. Mai 1910 mitgeteilt.Google Scholar
  4. 1).
    Vgl. Lutz, Da, Fahrgestell von Gaskraftwagen, M. Krajm. Berlin 1911.Google Scholar
  5. 1).
    Wie ich erst neuerdings erfahren habe, hat die Daimler-Motoren-Gesellschaft diese Bauart wieder aufgegeben. Bestimmend hierfür war, soweit ich unterrichtet bin, das schlechte Verhalten des Kreuzgelenkes an der vorderen Spitze des dreieckigen Hilfsrahmens, das angeblich nicht ausreichend geschmiert werden konnte. Bei den nach dieser Bauart ausgeführten Motorlastwagen hat man daher die Schubbalken nachträglich wieder getrennt voneinander an der Querstütze des Rahmens angehängt. Daß auch vielfach Rahmenbrüche bei diesen Wagen vorgekommen sein sollen, liegt wohl mehr an einem Fehler in der Berechnung, als an der Bauart selbst.Google Scholar
  6. 1).
    Vgl. Grashof, Theoretische Maschinenlehre II.Google Scholar
  7. 2).
    Der Motorwagen 1911, S. 337 ff.Google Scholar
  8. 1).
    Zeitschr. des Mitteleuropäischen Motorwagen-Vereins 1911, S. 458.Google Scholar
  9. 1).
    Zeitschr. dos Mitteleuropäischen Motorwagen-Vereins 1908, S. 213.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1912

Authors and Affiliations

  • A. Heller
    • 1
  1. 1.BerlinDeutschland

Personalised recommendations