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Papierprüfung pp 136-142 | Cite as

Flecke im Papier

  • W. Herzberg
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Zusammenfassung

Die Ermittelung der Ursache von Flecken im Papier bietet oft erhebliche Schwierigkeiten und setzt große Sachkenntnis des Beobachters voraus. Prof. Dalén hat seine Erfahrungen auf diesem Gebiete in einer umfangreichen Arbeit1) niedergelegt und hiermit eine Grundlage für die Untersuchung von Flecken geschaffen. Die nachfolgenden Ausführungen sind dieser Arbeit entnommen.

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Notes

Literatur

  1. 1).
    Mitt. 1906, S. 235.Google Scholar
  2. 1).
    Nach Schwalbe neigt das reine Harz weniger zur Bildung von Flecken als das mit Fettstoffen zusammen vorkommende, wie es im Holz und auch im Zellstoff stets vorhanden ist. Um bei Sulfitzellstoffen festzustellen, ob sie fettarmes oder fettreiches Harz enthalten, schlägt Schwalbe folgendes Verfahren (Prüfung von Sulfitzellstoff auf schädliches Harz. W. B. 1914. S. 2286) vor: 25 g Zellstoff, fein zerzupft, werden mit 300 ccm Äther übergossen. Nach 12 Stunden wird der Äther abgegossen und bis auf etwa 5 ccm abdestilliert, die auf ein Uhrglas von annähernd 15 cm Durchmesser gegossen werden. Beim freiwilligen Verdunsten scheidet sich das Harz am Rand des Glases als klarer Ring ab, das Fett in der Mitte in weißlich-trüber kristallinischer Schicht. Gleichzeitig läßt man Ätherextrakt aus einem Vergleichs-Zellstoff, der sich beim Verarbeiten gut bewährt hat, mitverdunsten und vergleicht die Menge der Fettstoffe auf beiden Gläsern. Enthält der zu beurteilende Stoff mehr Fett als der Vergleichs-Zellstoff, so wird er sich voraussichtlich auch schwerer verarbeiten lassen als dieser.Google Scholar
  3. 1).
    Zweite Auflage. 1910. S. 289.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1921

Authors and Affiliations

  • W. Herzberg
    • 1
  1. 1.staatl. Materialprüfungsamtes in Berlin-DahlemDeutschland

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