Advertisement

Die Erdalkalien und das Magnesium

  • W. Strecker

Zusammenfassung

Die Elemente Kalzium, Strontium, Barium werden als die Erdalkalimetalle bezeichnet und bilden im Gang der Analyse die Ammonkarbonatgruppe. Die freien Metalle werden am besten elektrolytisch gewonnen. Sie sind schwerer als das Wasser. Sie zersetzen Wasser in der Kälte, aber langsamer als die Alkalimetalle unter Bildung ihrer Hydroxyde. Die Erdalkalihydroxyde sind stark basisch, aber schwerer löslich als die Alkalihydroxyde. Entsprechend ihrer Stellung im periodischen System, in dem sie eine Triade bilden, zeigen sie weitgehende Übereinstimmung in ihrem chemischen Verhalten und sind daher nur schwer zu trennen. Alle drei bilden schwerlösliche Karbonate, Sulfate und Oxalate. Von den Sulfaten ist das Bariumsulf at das schwerlöslichste, das Kalziumsulf at das löslichste, während das Strontiumsulf at in der Mitte steht. Bei den Oxalaten ist umgekehrt die Löslichkeit am geringsten beim Kalzium, am größten beim Barium. Größere Unterschiede, die zur Trennung benutzt werden, bestehen bei den Chromaten. Bariumchromat ist beständig gegen schwache Säuren, wie Essigsäure, während Strontium- und Kalziumchromat in Säure leicht löslich sind. Ferner lösen sich das Nitrat und das Chlorid des Kalziums sowie das Chlorid des Strontiums in Alkohol, während die Bariumsalze in Alkohol unlöslich sind.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1913

Authors and Affiliations

  • W. Strecker
    • 1
  1. 1.Universität GreifswaldGreifswaldDeutschland

Personalised recommendations