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Physiologische Mechanismen bei der Epilepsie

  • J. A. Ganglberger

Zusammenfassung

In Anlehnung an Sherringtons Physiologie und an „Cybernetics“ werden anfallsauslösende, -hemmende oder -vorbeugende Mechanismen analysiert. Neben solchen, die die „electronic circuit analogy“ favorisieren, wird auf nichtbahngebundene Vorgänge hingewiesen: Feldeffekte, spreading depression. Hervorgehoben wird die „temporale Dispersion“ (Jasper) und die Protektivfunktion (Walter) des focalen, langsamen Spitz-Wellenmusters, deren Hypothese nach empirischen Daten weiter ausgebaut werden konnte und als „spatiale Dispersion“ bezeichnet wird. Auch der klassische „Wave and Spike“-Anfall wird als Schutzmechanismus aufgefaßt, und der große Anfall (abweichend von Selbach) als subtotaler Zusammenbruch der cerebralen Homoiostase dargestellt.

Copyright information

© Springer-Verlag Wien 1955

Authors and Affiliations

  • J. A. Ganglberger

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