Advertisement

Ausgüsse des knöchernen Canalis opticus im Hinblick auf klinische Ausfallserscheinungen des Sehnerven

  • Heinrich Richard Wiegand

Zusammenfassung

Die plastische Ausgußmasse bestand aus einem Algenpräparat, das eine elastische Verformung unter Beibehaltung der Form der im Kanal erstarrten Masse zuließ, wenn man es für die Messungen entfernte. Mit Hilfe dieser Methode konnte erstmalig nach unbefriedigenden Versuchen von Weiss und Brugger (1894), Enslin (1904) und Patry (1905) die dreidimensionale Form des Optikuskanals naturgetreu erfaßt werden. Messungen an 20 Schädeln ergaben bestimmte Gesetzmäßigkeiten.

Literatur

  1. Behr, C., Die Veränderungen in der Gegend des knöchernen Kanals beim Turmschädel. Ber. 50. Zusammenkunft Dtsch. Ophthalm. Ges., Heidelberg, 1934, 5. 308 /309.Google Scholar
  2. Enslin, Die Augenveränderungen beim Turmschädel, besonders die Sehnervenerkrankung. Arch. Ophthalm. 58 (1904), 151–201.Google Scholar
  3. Manz, W., Über Schädeldeformität mit Sehnervenatrophie. Ber. 19. Vers. Ophthalm. Ges., Heidelberg, 1887, S. 18–30.Google Scholar
  4. Michel, zit. nach Enslin.Google Scholar
  5. Patry, A., Contribution a l’étude des lésions oculaires dans les malformations craniennes, spécialement dans l’oxycéphalie. Thèse, Paris, 1905, S. 134.Google Scholar
  6. Ponfick, zit. nach Enslin. — Vortisch, zit. nach Enslin. — Weiss und Brugger, zit. nach Enslin.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Wien 1955

Authors and Affiliations

  • Heinrich Richard Wiegand
    • 1
  1. 1.Freiburg/Br.Deutschland

Personalised recommendations