Brief an Wilhelm Graeber

  • Gustav Mayer

Zusammenfassung

Es ist nun schon wenigstens ein halbes Jahr vorbei, daß Du mir nicht geschrieben hast. Was soll ich zu solchen Freunden sagen? Du schreibst nicht, Dein Bruder schreibt nicht, der Wurm schreibt nicht, Grel schreibt nicht, Heuser schreibt nicht, der W. Blank läßt keine Zeile erblicken, von Plümacher ist mir noch weniger etwas bewußt, sacré tonnerre, was soll ich dazu sagen? Meine Rolle Kanaster war noch sieben Pfund schwer, als ich Dir zum letzten male schrieb, jetzt ist kaum noch ein Kubikzoll davon übrig, und noch keine Antwort. Statt dessen jubiliert Ihr in Bar­men herum, — wartet Kerls, als ob ich nicht von jedem Glase Bier wüßte, das Ihr seitdem getrunken habt, ob Ihr’s in einem oder mehreren Zügen getrunken habt.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1920

Authors and Affiliations

  • Gustav Mayer
    • 1
  1. 1.Lankwitz-BerlinDeutschland

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