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Zusammenfassung

Zu diesem Zwecke wurden am 26. Oktober 1912 von der Eirma Fritz Mögle auf ihrem Werkplatz 34 prismatische Betonkörper in Holzformen von 16 × 22 × 24 cm, bezeichnet mit a bis r, und 6 Kontrollwürfel in Gußeisenformen von 20 cm Kantenlänge hergestellt. In die Prismen sind gerade Eisenstäbe und solche mit Haken, sowie Splinte und Umschniirungseisen eingelegt (Abb. 25 bis 30). Von jeder der 17 Bauarten sind 2 gleiche Versuchskörper angefertigt. Die Eiseneinlagen sind aus der Tabelle 3 ersichtlich. Die Betonmischung bestand aus 1 Raumteil Portlandzement, 4 Raumteilen Donausand und knapp ½ Raumteil Wasser (9,5 %) und ergab eine nahezu weiche Masse. Die Lufttemperatur betrug + 3 bis 4° C. Die Erhärtung erfolgte vom dritten Tage an in einem Schuppen mit 7 bis 10° C, wo dieKörper mit. Sand bedeckt lagen und öfter begossen wurden. Am 16. Dezember gelangten sie ins mechanisch-technische Laboratorium der Technischen Hochschule, wo am 19. Dezember die Erprobung stattfand. Das Alter betrag also 54 Tage. Die Erprobung erfolgte in einer Amslerschen Zerreißmaschine mit der in Abb. 31 dargestellten, von Ing. Karrer mit meinem Einvernehmen entworfenen Einspannvorrichtung, welche sich sehr gut bewährte. Die Einspannkräfte sind aus der Abb. 25 zu entnehmen. Die Würfeldruckfestigkeit betrug (215 + 212 + 161 +170 +155 +163) :6 = 179 kg/qcm. Das Eisen wurde dem Hauptversuchsbalken entnommen. Die Ergebnisse sind in der Tabelle 4 zusammengestellt. Die Zunahme der Höchstlasten durch Haken und Umschnürung zeigt die Abb. 35.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1913

Authors and Affiliations

  • R. Saliger
    • 1
  1. 1.k. k. Technischen Hochschule in WienÖsterreich

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