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Einleitung. Chemie und Physik der Zellulose

Zusammenfassung

Die Zellulose bildet in der Natur die Gerüstsubstanz der pflanzlichen Zellwandungen und ist daher im Pflanzenreich weit verbreitet. Sie kommt allerdings in der Zellwand nicht rein vor, sondern ist immer mit anderen Stoffen vergesellschaftet. Zu diesen Begleitstoffen (früher auch „Inkrusten“ genannt) gehören Pektin, Lignin, Eiweiß, Holzgummi, Wachse, Harze, Salze. Das Lignin findet sich besonders in Holz, Stroh, Espartogras, Jute, das Pektin besonders in Baumwolle, Flachs, Hanf, Ramie. Die Zellulose kommt im Tierreich nicht vor, außer bei den Manteltieren (Tunikaten), zu denen die Salpen und Seescheiden gehören. Als chemische Verbindung wurde die Zellulose 1838 von dem französischen Chemiker A. Payen im Holz entdeckt.

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Copyright information

© Springer-Verlag Wien 1951

Authors and Affiliations

  • W. Reif
    • 1
  1. 1.WienÖsterreich

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