Advertisement

Die Mehrstufigkeit bei Turbinen und Verdichtern

  • Carl Pfleiderer
Chapter
  • 71 Downloads

Zusammenfassung

Nach unseren Überlegungen in Abschn. 11 ist der Übergang zur mehrstufigen Ausführung angezeigt, wenn die spezifische Drehzahl unter eine bestimmte Grenze sinkt, weil sonst die Reibungsverluste in den engen Schaufelkanälen und an den Radwänden zu groß werden. Der andere mögliche Ausweg, nämlich die partielle Beaufschlagung, ist nur bei Turbinen, nicht bei Pumpen gangbar. Dieser bildet auch bei Turbinen nur in Verbindung mit Wasserströmung eine günstige Lösung (Pelton-Rad), weil man dort das Rad im Luftraum umlaufen lassen kann, wobei die Reibung an der Radwand verschwindet und auch die Laufschaufeln nur einseitig beströmt werden. (Die mit der Einstufigkeit verbundene Vergrößerung des Auslaßverlustes kann deshalb hier in Kauf genommen werden.) Bei Dampf- und Gasströmung bleibt das ganze Rad vom Energieträger bespült, so daß die nicht beaufschlagten Kanäle Ventilationsverluste verursachen und erhebliche weitere Reibungsverluste an den Radwänden entstehen. Partielle Beaufschlagung ist hier deshalb stets ein Notbehelf, der zu vermeiden ist, soweit nicht die Durchführung der Regelung ihn erfordert.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. 1).
    Overkott, F. J.: Brennhärten der Eintrittskanten von Dampfturbinenschaufeln. BWK Bd. 4 (1952) S. 47–49; vgl. ferner [II, 25, S. 101/2].Google Scholar
  2. 1.
    Röder: Archiv f. Wärmewirtschaft Bd. 18 (1937) S. 147–50: Z. VDI Bd. 83 (1939) S. 1159/62.Google Scholar
  3. 1.
    Flügel, G.: Z. VDI Bd. 93 (1951) S. 725.Google Scholar
  4. 1.
    Nach H. Mayer: BWK Bd. 2 (1950) S. 93 ist als größte zulässige Geschwindigkeit an der Schaufelspitze der Wert 450 m/s anzusprechen. Aus diesem Aufsatz ist auch Abb. 180a entnommen. Nach BWK Bd. 3 (1951) S. 100 sind in den USA Spitzengeschwindigkeiten von 427 m/s angewandt worden. (Mitt. aus dem amerikanischen Weltkraft-Konferenzbericht, Sektion E 3 von E. E. Parker). Dieser Wert ist aber bei den dortigen Einwellenturbinen inzwischen auf 470 m/s erhöht [II, 25 S. 102].Google Scholar
  5. 1.
    Vgl. auch R. Friedrich: Axialverdichter, Konstruktion Bd. 3 Heft 12, (1951) S. 374–80Google Scholar
  6. ferner H. Hausenblas: Z. VDI Bd. 94 (1952) S. 246.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1952

Authors and Affiliations

  • Carl Pfleiderer
    • 1
  1. 1.Technischen Hochschule BraunschweigDeutschland

Personalised recommendations