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Praxis der Entlöhnung bei bestehenden Tarifen

  • Ernst Weißhuhn

Zusammenfassung

Eine kurze Zusammenfassung des Besprochenen gibt folgendes Bild: Hauptaufgabe der Tarifverträge ist die Regelung der gerechten Entlöhnung. Alle anderen Bedingungen bilden nur die schützende Hülle für diesen Kern. Die Entlöhnung findet statt durch den Tauschartikel Geld. Da der Wert des Geldes veränderlich ist, so ist ein Korrektionsglied notwendig, sodaß auf diese Weise ein gerechter Vergleich eines Arbeitsbetrages mit einem andern Arbeitsbetrage möglich ist. Arbeitsbeträge sind zu messen durch die für die Arbeit verwendete Zeit multipliziert mit einer vom Individuum abhängigen Zahl, der Leistungszahl.

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Literatur

  1. 1).
    Selter, Tarifverträge in Maschinenbau-Großbetrieben, Werkstatttechnik 1911, S. 80.Google Scholar
  2. 1).
    Auch die „Untersuchungen über Arbeitseignung und Leistungsfähigkeit der Arbeiterschaft eines großindustriellen Betriebes“ durch Dr.-Ing. Bienkowski gelangen zu ähnlichen Gesetzen. Derselbe sagt in genannter Arbeit (Doktor-Dissertation, Königl. Techn. Hochschule zu Berlin, 1910) auf Seite 29 unter Ziffer 3: „Je höhere geistige Ansprüche an die Arbeiter gestellt werden, je mehr das Resultat der Arbeit von dem Maß der erlangten Erfahrung abhängt, desto weiter wird sich das Verdienstmaximum mit steigendem Lebensalter verschieben. Eine Arbeiterkategorie, für die die genannten Voraussetzungen zutreffen, sind die Schmelzer in der Metallgießerei. Es hängt hier sowohl die Qualität des Gusses als auch die Zahl der herausgebrachten Güsse von dem Maß der Erfahrung und der Intelligenz der Schmelzer in erster Linie ab.“Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1913

Authors and Affiliations

  • Ernst Weißhuhn

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