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Maschinenkunde des Bauingenieurs (einschl. Elektrotechnik)

  • A. Vierling

Zusammenfassung

Infolge der Neigung der kraftübertragenden Fläche (Anzug) können beim Keil durch eine Kraft in der Längsrichtung große Kräfte in der Querrichtung ausgeübt werden. Er tritt häufigst als Längsheil auf und dient dann zur Befestigung der Radnaben auf Achsen und Wellen (Spannungsverbindung). Ohne Nut: Hohlkeil (Abb. 1); unter Abflachung der Welle: Flachkeil (Abb. 2); in zur Wellenachse paralleler Nut: Nutenkeil (Abb. 3). Der Anzug beträgt 1/100, die Nut in der Nabe ist entsprechend geneigt. Beim Einlegekeil (Abb. 4) wird das zu befestigende Werkstück auf den Keil getrieben, während beim Treibkeil (Abb. 5) der Schlag beim Herstellen und Lösen der Verbindung auf den Keil ausgeübt wird. Treibkeile werden zur Erleichterung des Lösens auch als Nasenkeile ausgebildet. Zur Übertragung größter Drehmomente dienen Tangentkeile mit Anzug auf einer Seitenfläche (Abb. 6).

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Schrifttum für den Bauingenieur

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1943

Authors and Affiliations

  • A. Vierling
    • 1
  1. 1.Technischen HochschuleHannoverDeutschland

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