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Die Ausnutzung der Triebkräfte

  • G. v. Hanffstengel
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Zusammenfassung

Unter den Triebkräften, die uns von der Natur zur Verfügung gestellt werden, sind Wasserkraft und Wärme die wichtigsten Wasser ist fast gebrauchsfertig da; die Stoffe dagegen, die Wärme erzeugen, müssen wir erst aus dem Innern der Erde hervorholen, und oft genug haben wir auch noch Veredelungsprozesse mit ihnen vorzunehmen, ehe es möglich ist, sie nutzbar zu machen. Jedes Kilogramm Brennstoff kostet also Arbeit oder Geld, und mit ihm muß daher möglichst sparsam umgegangen werden; wenn dagegen 1000 Kubikmeter Wasser täglich mehr durch eine Maschinenanlage fließen, so kann das, wie es zunächst scheinen will, gleichgültig sein, denn dieses Wasser ist ja ohne Kosten zu haben.

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Notes

Referenzen

  1. 1).
    Die sehr anschauliche Darstellung einer Turbine verdanke ich den Herren Geh. Reg.-Rat Prof. E. Reichel und Dr.-Ing. Einsler, Charlottenburg. Wegen der Leitradschaufeln vgl. S. 88.Google Scholar
  2. 1).
    Den Ingenieuren unter meinen Lesern, die sieh über diese Frage näher unterrichten wollen, rate ich zum Studium des kleinen Buches: „Neuere Kraftanlagen“ von Prof. Josse, Berlin. Vergl. auch Guilleaume, Die Wärmeausnutzung neuerer Dampfkraftwerke und ihre Überwachung (Z. d. Ver. deutsch. Ing. 1915 S. 262).Google Scholar
  3. 2).
    Hier, wie im folgenden, sind Durchschnittskosten aus der Zeit vor dem Kriege eingesetzt, da die Preise gegenwärtig zu veränderlich sind.Google Scholar
  4. 1).
    Dieses Ergebnis darf auf keinen Fall mit den Zahlen verglichen werden, die auf S. 113 für die verhältnismäßig große Kraftanlage eines Elekrizitäts-werkes gegeben wurden, denn hier ist angenommen, daß die Maschine dauernd vollbelastet arbeitet, während dort die Anlage schlecht ausgenutzt ist. Außer dem beziehen sich die 9½ Pfennig, die dort ausgerechnet wurden, nicht auf die von der Dampfmaschine, sondern auf die von der Dynamomaschine abgegebene Pferdekraftstunde, die infolge des in der Dynamomaschine auftretenden Verlustes und der Anschaffungss Ausbesserungs- und Bedienungskosten der elektrischen Anlage selbstverständlich teurer ist. Würde man für eine große 1000 pferdige Dampfmaschine die Kosten unter denselben Annahmen berechnen, wie hier für die 20 pferdige Maschine geschehen, so käme man auf ungefähr 3½ bis 4 Pfennig für die Pferdekraftstunde. Eine solche große, vollkommene Anlage arbeitet also ungleich billiger als eine kleine.Google Scholar
  5. 1).
    Vergl. S. 96.Google Scholar
  6. 1).
    Vergl. S. 77.Google Scholar
  7. 1).
    Vergl. Scholz, Die Groß-Dieselmotorschirle, Zeitschrift des Vereines deutscher Ingenieure 1915 S. 86. Daß die Dieselmotoren während des Krieges weiter entwickelt sind und als U-Bootsmotoren Hervorragendes geleistet haben, ist bekannt.Google Scholar
  8. 1).
    Das Bild ist entnommen aus Perry-Meuth, Die Dampfmaschine einem Buch, das wegen seiner einfachen, leicht faßlichen Darstellung der Dampt-maschinentheorie namentlich Anfängern zu empfehlen ist.Google Scholar
  9. 1).
    Vergl. S. 86, Abb. 97.Google Scholar
  10. 1).
    Ich verweise auch an dieser Stelle auf das Buch „Neuere Kraftanlagen“ von Professor Josse.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1920

Authors and Affiliations

  • G. v. Hanffstengel
    • 1
  1. 1.CharlottenburgDeutschland

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