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Berechnung des Verhaltens von Stromkreisen auf Grund der Konstanten des Leerlauf- und des Kurzschlußversuches

  • Alfred Fraenckel

Zusammenfassung

In Kap. IX S. 138 wurde für einen Transformator, in Kap. XI S. 200 für eine Leitung gezeigt, daß ihre Wirkungsweise sich durch Größen darstellen läßt, die einem Leerlauf- und einem Kurzschlußversuch entnommen werden. Auch für eine Stromverzweigung hatten wir die Berechnung durch Superposition eines Leerlauf- und eines Kurzschlußzustandes auf S. 69 gezeigt. Dieser Zusammenhang besteht wie J. L. la Cour1) gezeigt hat, für viele Stromkreise und Maschinen. Das Verhalten läßt sich immer wieder durch dieselben Beziehungen darstellen, deren Konstanten durch die beiden Versuche ermittelt werden. So wird der Wirkungsgrad eines Induktionsmotors durch dieselbe Beziehung ausgedrückt, wie der einer Leitung, der Spannungsabfall der Leitung durch dieselbe Beziehung wie für einen Transformator. Die Voraussetzung dabei ist nur, daß die Konstanten des Systems, Widerstände, Induktivitäten usf., unveränderlich sind. Induktiv gekoppelte Systeme werden dabei auf leitend verbundene reduziert (s. S. 167).

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Literatur

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1921

Authors and Affiliations

  • Alfred Fraenckel

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