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Über den Zusammenhang zwischen Gewitterzügen und Niederschlagsgebieten

  • R. Süring
  • A. Mey
Chapter
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Part of the Veröffentlichungen des Königlich Preußlischen Meteorologischen Instituts book series (VPMI)

Zusammenfassung

Die vom Kgl. Preußischen Meteorologischen Institut seit dem Jahre 1901 regelmäßig durchgeführte Darstellung der Grewitterzüge durch Linien gleichzeitigen Auftretens des ersten Donners (Isobronten) legte den Gedanken nahe, zu untersuchen, ob nicht diese Aufzeichnungen für das Studium des Verlaufs größerer sommerlicher Witterungsstörungen nützlich sein könnten, denn da im Sommer starke Wetterumschläge häufig eingeleitet werden durch ausgedehnte und heftige Gewitter, die in breiter Front einen großen Teil Deutschlands durchziehen, so sind die Isobronten ein wichtiges Hilfsmittel zur Charakterisierung solcher Witterungslagen. Einzeluntersuchungen haben auch in großen Zügen häufig gute Übereinstimmung zwischen der Wanderung von Regengebieten, zwischen der Ausbreitung von Gewittern und zwischen der Bewegung schwacher Teildepressionen gezeigt. So hatte Leß1) auf Grund eines ganz kleinen Materials von Regenstationen — für Deutschland nur durchschnittlich 46 Stationen — eine Wanderung der Regengebiete im Sommer 1901 ableiten können, und es zeigte sich später, daß ein genaueres Studium der Gewitterverhältnisse, welches für einen kürzeren Zeitraum jenes Sommers (13.–26. Juli) vorlag2), zum Teil zu ganz ähnlichen Schlüssen über die Wanderung der Gewittergebiete führte, so daß sich beide Arbeiten gegenseitig ergänzten. In dem trocknen Sommer 1901 lagen die Verhältnisse allerdings besonders einfach.

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Notes

Referenzen

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1910

Authors and Affiliations

  • R. Süring
  • A. Mey

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